Ursache des Großbrandes geklärt

Dem Feuer gingen Dachdeckerarbeiten voraus

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei haben ergeben, dass bei den Arbeiten am ehemaligen Badehaus im Bad Neuenahrer Kurviertel Füllmaterial in einem alten Abluftrohr unbemerkt in Brand geraten war. Das gesamte Geschehen habe von keinem der Beteiligten vorhergesehen werden können.

Die Kriminalpolizei Mayen hat mitgeteilt, dass die Ursache des Großbrandes im Bad Neuenahrer Kurviertel am 21. September geklärt ist. Nach den Ermittlungen der Polizei war der Brand in einer Zwischendecke des sogenannten ehemaligen Badehauses ausgebrochen. An diesen Bereich schließt sich außerhalb ein Flachdach des Thermalbad-Neubaus an. Am Vormittag des Brandtags waren in diesem Bereiche Bitumenbahnen verlegt worden, die mit Gasbrennern erhitzt worden waren. Durch die Hitze wurde eine Wandöffnung, die vor Jahrzehnten mit Maurerputz oberflächlich verschlossene worden war, unbemerkt wieder freigelegt. An dieser Wandöffnung mündete ein altes Abluftrohr in die Außenwand. In diesem Abluftrohr befand sich altes Füllmaterial, das sich entzündete. An einem Holzbalken, der dort verlief, entwickelte sich daraufhin ein Schwelbrand, der am späten Abend in einen Flammenbrand überging. Die Kriminalpolizei kommt insgesamt zu dem Ergebnis, dass der Schadenseintritt für alle Beteiligten nicht vorhersehbar war. Die Sicherheitsbestimmungen seien eingehalten worden.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.