Tragende Ricke gerissen

Nierendorf. Am Vormittag des 1. Mai machte ein Anwohner der Straße „Im Hang“ am Ortsrand von Nierendorf einen traurigen Fund. Hierbei handelte es sich um eine tragende Ricke, die kurz davorstand, ihr kleines Kitz zur Welt zu bringen.

Es wird vermutet, dass oberhalb des zugewachsenen Hanges an der Petrushütte Nierendorf Hunde freilaufend in die Dickung hinein sind. Von dort bekommt kein Hundebesitzer mit, was in dem abschüssigen Hang passiert und somit wusste der Hundebesitzer wahrscheinlich noch nicht einmal das sein Hund ein Tier gerissen hat.

Die Kreisgruppe Ahrweiler im Landesjagdverband RLP appelliert wiederholt an das Verantwortungsgefühl der Hundebesitzer in der Brut- und Setzzeit, ihre Hunde bei Spaziergängen in Wald und Flur anzuleinen bzw. auf den Wegen zu halten und damit solchen unnötigen Vorfällen vorzubeugen. Leider bleibt dieser Appell oftmals erfolglos, denn es gibt zu oft unverbesserliche Hundebesitzer, die fest ihre Meinung vertreten, dass sie ihren Hund jederzeit unter Kontrolle hätten und das Tier so etwas wie Jagen nicht machen würde.

Daher bitte nochmals den Aufruf an alle Hundebesitzer, verantwortungsvoll durch Wald und Flur zu gehen und die Wege nicht zu verlassen - dies auch im Interesse des Hundes und seines Besitzers, da grade in der Brut- und Setzzeit viele Wildtiere ihren Nachwuchs verteidigen. Und sollte mal etwas passieren, dann bitte den Jagdpächter umgehend informieren, damit dem eventuell verletzten Wildtier lange Qualen erspart bleiben. Ebenfalls bittet die Kreisjägerschaft, wenn ein vermeintlich allein gelassenes oder verletztes Wildtier aufgefunden wird, nicht auf eigene Faust zu versuchen, dem Tier zu helfen, sondern den zuständigen Jagdpächter zu informieren.

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