Verkehrsunfallflucht geklärt

Ringen. Am Samstagmorgen, 2. Januar, gegen 9.30 Uhr, befuhr ein 40-Tonner Sattelschlepper die Ortsdurchfahrt in Grafschaft-Ringen, von Bad Neuenahr aus kommend in Richtung Gelsdorf.

In einer engen Linkskurve musste er aufgrund Gegenverkehrs ein wenig zurücksetzen. Dabei stieß er mit der hinteren rechten Ecke gegen einen hinter dem Lkw wartenden Pkw, an dem ein nicht unerheblicher Schaden entstand. Die Schadenshöhe wurde vor Ort auf rund 2.000 Euro geschätzt.

Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt jedoch fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Ob er die Schadensverursachung bemerkte, konnte noch nicht abschließend festgestellt werden. Glücklicherweise konnte sich der Pkw-Fahrer zumindest Fragmente des amtlichen Kennzeichens des Sattelaufliegers merken. Nach eingehenden Recherchen im Internet und einer Nahbereichsfahndung konnte ein in Frage stehender Sattelzug noch am gleichen Vormittag im Innovationspark Beller festgestellt werden, der auch frische Kontaktspuren im hinteren rechten Bereich seines Sattelaufliegers aufwies. Der 60-jährige Fahrer des Sattelzuges einer niedersächsischen Spedition konnte ermittelt und befragt werden. Wenn er auch augenscheinlich die Schadensverursachung nicht bemerkt hatte, muss er nun mit einem Verfahren wegen des Verdachtes der Verkehrsunfallflucht rechnen. Der geschädigte Autofahrer bleibt aber zumindest nicht auf seinem Schaden sitzen, da die Spedition eine zeitnahe Schadensregulierung zusagte.

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