Klaus Angel

Großer Ärger über den bröckelnden Turm

Kripp. Vom Kripper Wasserturm fallen Betonteile herab - Anlieger stehen vor Straßensperrung und kommen nur über Umwege zu ihren Häusern. Ende der Sperrung völlig offen.

Am 25. Juli fielen Betonteile vom Kripper Wasserturm auf die Weinbergstraße herunter. Sie machten einen Einsatz der Feuerwehr notwendig. Offensichtlich ist der obere Betonring des Wasserturmes beschädigt.  Das Remagener Ordnungsamt ließ vorsorglich die vor dem Wasserturm verlaufende Straße komplett sperren. Und damit fing der Ärger für Milos Tororev in der Weinbergstraße 14 an. Bei allem Verständnis für die Vollsperrung kommen er und seine Familie nur über Umwege von dem Haus in der Weinbergstraße weg und auch wieder dorthin zurück. Für ihn ein unhaltbarer Zustand. Denn der Umweg führt über einen Rad- und Fußgängerweg. Immer wenn er oder ein Familienmitglied auf dieser Umleitung fährt, muss er sich Frechheiten von den Fußgängern oder Radfahrern gefallen lassen. Überdies kann weder die Post noch die Müllabfuhr sein Haus anfahren. Wie vom Ordnugsamt in Remagen zu hören war, bleibt diese Sperrung der Straße auch weiterhin bestehen. Dies zur Sicherheit vor weiteren herbfallenden Betonteilen. Mittlerweile hat das Remagener Ordnungsamt die Sache an die Kreisbaubehörde weitergegeben. Von dort hieß es, dass ein bauaufsichtliches Verfahren gegen den Eigentümer eingeleitet worden sei. Ziel sei es, die Gefahr durch herabstürzende Putzbrocken am ehemaligen Wasserturm in Remagen-Kripp zu beseitigen. Aber solange eine Gefährdung durch eventuell herabstürzende Bauteile besteht, bleibt die Weinbergstraße in Höhe des Gebäudes durch die Stadtverwaltung Remagen gesperrt, teilte die Kreisverwaltung auf Anfrage des WochenSpiegels mit. Der Kölner Eigentümer des bröckelnden Wasserturms in Kripp war trotz mehrmaliger Versuche für den Wochenspiegel nicht erreichbar.

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