Schwarzfahrer geraten mit Zugbegleiter in Streit

Remagen. Bei Handgreiflichkeiten erlitt der Zugbegleiter leichte Verletzungen. Das Schwarzfahrer-Paar stieg in Remagen aus.

Opfer einer gemeinschaftlich begangenen gefährlichen Körperverletzung wurde am am gestrigen Montag, 7. Oktober, ein 32-jähriger Zugbegleiter. Der Vorfall ereignete sich zwischen 15:56 Uhr und 16:16 Uhr im Regional Express 28521 auf der Strecke Bonn nach Remagen. Eine Frau und ein Mann nutzten den Zug ohne im Besitz eines Tickets zu sein. Bei der durchgeführten Fahrscheinkontrolle kam es zu Streitigkeiten und Handgreiflichkeiten, wobei der Zugbegleiter laut Bundespolizei leichte Verletzungen im Gesicht erlitt. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung kam es zu unflätigen Beleidigungen gegenüber dem Zugbegleiter. Der Vorfall wurde offensichtlich von mehreren Zugreisenden wahrgenomme, so die Bundespolizei. Bei Halt des Zuges im Bahnhof Remagen verließen die Tatverdächtigen den Zug. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu den Tätern oder dem Vorfall machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Trier unter 0651 - 43678-0 oder der kostenfreien Service-Nummer 0800 - 6 888 000 zu melden.

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