Ersatzbrücke über Ahrmündung

Sinziger Hauptausschuss gibt grünes Licht

Sinzig. Der Ersatzbau soll durch das THW realisiert werden, damit die wichtige Lücke im Wegenetz geschlossen wird.

Durch die Flutkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 wurde die Rad- und Gehwegbrücke an der Ahrmündung derart beschädigt, dass eine Instandsetzung nicht mehr möglich war und ein Rückbau erforderlich wurde. Seither ist der bei Einheimischen wie Touristen sehr beliebte Fuß- und Radweg unterbrochen, neben der Brücke wurde auch der Geh- und Radweg auf einer Länge von rund 200 Metern zerstört. Ein Beschluss des Hauptausschusses vom 27. Oktober 2021 macht es nun möglich, dass es mit dem Aufbau einer Fertigteilbrücke vorangeht. "Dieses Provisorium stellt eine wichtige Wegbeziehung für uns Einheimische und für Radtouristen wieder her", so Bürgermeister Andreas Geron, "ich freue mich über die baldige Umsetzung."

Damit dies realisiert werden kann, war eine Vereinbarung zwischen der Stadt Sinzig als Baulastträgerin der Brücke sowie des Geh- und Radweges und dem Landesbetrieb Mobilität als ausführende Stelle für die Baumaßnahme abzuschließen. Der Ersatzbau der Brücke wird durch das THW realisiert und baufachlich durch den LBM begleitet, das heißt die gesamte Planung, Ausschreibung und Realisierung wird durch den LBM koordiniert und überwacht. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf ca. 500.000 Euro, wobei für den Rad- und Gehweg rund 300.000 Euro sowie für das Brückenbauwerk rund 200.000 Euro anfallen. Die Stadt hat als Baulastträgerin diese Kosten zu übernehmen, die anfallenden Kosten können jedoch von der Stadt über den Wiederaufbaufonds geltend gemacht und mithin in vollem Umfang erstattet werden.

(Pressemitteilung der Stadt Sinzig)

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