Digitale Hilfe von nebenan

Das Land stellt die Apps "DorfFunk" und "DorfNews" ab sofort kostenlos zur Verfügung.
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Lokale Kommunikation funktioniert in Corona-Zeiten über den "DorfFunk". Screenshot: Mager

Lokale Kommunikation funktioniert in Corona-Zeiten über den "DorfFunk". Screenshot: Mager

Innenminister Roger Lewentz hat entschieden, die App "DorfFunk" und die Informationsplattform "DorfNews" ab sofort kostenfrei freizuschalten. Mit den Anwendungen stehen nun in allen Kommunen zwei datensichere und technisch zuverlässige Möglichkeiten der digitalen Vernetzung zur Verfügung. Über "DorfFunk" können Einwohner ihre Hilfe anbieten, Gesuche einstellen oder sich miteinander austauschen. Über "DorfNews" können Bürger mit aktuellen Meldungen, zum Beispiel von ihrer Kommune, versorgt werden. Vereine und Unternehmen können eingebunden werden. So lässt sich zum Beispiel Nachbarschaftshilfe organisieren, ganz ohne Werbung und das Datensammeln vieler Anbieter ähnlicher Dienste. Beide Anwendungen gehören zum Modellprojekt "Digitale Dörfer" des Innenministeriums und des Fraunhofer IESE, das seit 2015 läuft. Mittlerweile sind in Rheinland-Pfalz 13 Digitale Dörfer am Start. "Es reicht aus, die App herunterzuladen, sich mit Name und Wohnort anzumelden und schon kann es losgehen. Die App erklärt sich eigentlich von selbst und die Bürgerinnen und Bürger eines Ortes finden schnell zueinander", so Projektleiter Steffen Hess. Unter www.digitale-doerfer.de gibt es genauere Erklärungen zur Anwendung. "DorfFunk" kann im Google Play Store oder im Apple App Store heruntergeladen werden. Die "DorfNews" führen Inhalte aus verschiedenen Quellen zusammen. Sie stammen etwa aus dem Amtsblatt oder Mitteilungsblättern. Weitere Informationsquellen können automatisch eingebunden werden. www.digitale-doerfer.de/unsere-loesungen/dorfnews