Johannes Mager

Feuerwehren standen alle bereit

Aus der VG Adenau und Umgebung waren zahlreiche Feuerwehrleute zum 24-Stunden_Rennen eingesetzt.

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Hier hat die Feuerwehr kein Glük gebracht: Der Rowe-BMW aus Meuspath, einer der Favouriten, verpasste die Zieleinfahrt.

Hier hat die Feuerwehr kein Glük gebracht: Der Rowe-BMW aus Meuspath, einer der Favouriten, verpasste die Zieleinfahrt.

Foto: Feuerwehr VG Adenau

Nürburg. Bei einem Rennen wie dem 24h-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gilt es in großem Maße natürlich auch, die Sicherheit der Teilnehmer und Besucher rund um die Strecke zu sichern. Einen wichtigen Part dabei haben in diesem Jahr einmal mehr die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau und darüber hinaus dazu beigetragen. Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwehren aus Adenau, Nürburg, Wimbach, Hoffeld, Gerolstein, Bad Münstereifel, Dorsel, Quiddelbach/Aremberg, Bad Neuenahr, Grafschaft, Wershofen und Antweiler. Besetzt waren unter anderem auch die Wachen Adenau, Balkhausen und Brünnchen. Für den Bereitstellungsraum in der Nähe des Nürburgrings waren Kräfte der Feuerwehr Wiesemscheid und der VG Kelberg eingeplant worden.

Die technische Einsatzleitung des Landkreises Ahrweiler war ebenfalls am Nürburgring im stand-by. Insgesamt waren 58 Kräfte gleichzeitig im Dienst. Über das Wochenende verteilt waren es 100 Kräfte. Die Brandsicherheitswache beim 24h-Rennen dauerte von Mittwochmorgen bis nach Rennende. Täglich fanden zwei Besprechungen mit allen beteiligten Organisationen von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Kreisverwaltung Ahrweiler, Nürburgring und als Veranstalter dem ADA Nordrhein statt. Dies und die jahrelange Erfahrung sorgen für eine reibungslose Zusammenarbeit. Die Feuerwehr bedankt sicher ausdrücklich bei den Besuchern für ihr sehr friedlich-freundliches Verhalten. Es sei nur zu vereinzelten, kleineren Einsätzen gekommen, so die Feuerwehr.

Auch aus Sicht der Polizei verlief die erste offizielle Großveranstaltung seit zwei Jahren auf dem Nürburgring "überwiegend reibungslos". Rund 230.000 Besucher waren nach Angaben der Polizei an den Ring geströmt. Da die Anreise bereits ab Wochenbeginn stattfand, kam es zu keinen größeren Verkehrsbeeinträchtigungen. Lediglich am Samstag als zentralem Veranstaltungstag sei es vereinzelt zu kleineren Staubildungen rund um den Nürburgring gekommen. Die Abreise begann bereits ab Sonntagmorgen, sodass sich auch hier der Abreiseverkehr entzerrte. Auf den Campingplätzen kam es vereinzelt zu Körperverletzungsdelikten und Diebstählen. Trotz der hohen Besucherzahl waren die festgestellten Straftaten geringer als 2019. Insgesamt stellte die Polizei drei Führerscheine sicher, da die Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol bzw. Betäubungsmitteln standen. Für die Polizei bedeutet das Einsatzende "24h-Rennen" einen fließenden Übergang zu "Rock am Ring", das am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring stattfindet.