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Großbrand auf Reiterhof - Brandstiftung?

Zu einem Brand ist es am Dienstagabend, 15. November, gegen 18 Uhr, auf einem Reiterhof in Adenau gekommen. Mit eine Großaufgebot brachte die Feuerwehr den Brand gegen 20.30 Uhr unter Kontrolle. Zwei Personen erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Auch die insgesamt 23 Tiere konnten in Sicherheit gebracht werden. Die Reithalle und das Wohnhaus gerettet werden. Ein Stroh- und Heulager wurde Raub der Flammen. Der Sachschaden liegt im sechsstelligen Bereich. Gaffer behinderten nach Angaben der Feuerwehr die Zufahrt zum Brandort. Brandstiftung wird als Brandursache nicht ausgeschlossen.
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Gegen 18.10 Uhr war das Feuer auf dem Reiterhof in Adenau gemeldet worden. Ein Großaufgebot der Feuerwehren rückte an. Schon gegen 17.15 Uhr war in der unmittelbaren Nähe dieses Reiterhofes der Brand zweier Strohballen gemeldet worden. Letztere konnten relativ schnell abgelöscht werden. Als die Einsatzkräfte gegen 18.15 Uhr sukzessive vor Ort eintrafen, stand bereits ein an die Reithalle angrenzendes, 20 mal 70 Meter großes Stroh- und Heulager in Flammen. Die Flammen drohten auf andere Gebäude, darunter die Stallungen und die Reithalle, überzugreifen. 

Kein Wasser vor Ort

Unterstützt werden die Feuerwehren der Verbandsgeemeinde Adenau aus den Verbandsgemeinden Altenahr und Kelberg sowie der Stadt Ahrweiler. Grund dafür war unter anderem Probleme mit der Wasserversorgung vor Ort, so dass Löschwasser mit Tanklöschfahrzeugen vom ehemaligen Schwimmbad zum Brandort transportiert werden musste. Zwei Landwirte brachten mit 10.000-Liter-Fässern ebenfalls Wasser zur Einsatzstelle. Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Adenau sperrten mit Unterstützung von Kräften aus dem Direktionsbereich Mayen die Zufahrtswege und die Einsatzstelle ab. Letztendlich war das Feuer gegen 20.30 Uhr unter Kontrolle. Der Sachschaden wird auf 300.000 Euro oder mehr geschätzt. Zwei Zivilpersonen mussten mit leichter Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Auch die Tiere konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch den Kriminaldauerdienst und später die KI Mayen übernommen. Aufgrund der Umstände kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.


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