Stefan Pauly

Italienische Momente

Zum zweiten Mal steht ein Ferrari auf der Pole-Position des 24h-Rennens. Luca Ludwig steuerte den Boliden von octane 126 auf den ersten Startplatz.

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Nürburg. Luca Ludwig eifert seinem Vater nach. Klaus Ludwig ist der Rekord-Pole-Setter des 24h-Rennens. Sechs Mal schaffte er den ersten Startplatz beim Klassiker durch die »Grüne Hölle«. Für Sohn Luca ist es eine Premiere. Mit 8:09,469 legte er die schnellste Qualifyingrunde hin. »Bei den Qualifiers hatten wir einen Totalschaden und die Jungs haben das Auto wieder aufgebaut«, lobte der Bonner sein Team für die Punktlandung. Ein Lob gab Ludwig auch an den Reifenhersteller weiter. »Goodyear ist auf Augenhöhe mit den anderen Herstellern«, so der Pole-Setter. Auf den zweiten Platz pilotierte Routinier Augusto Farfus den Rowe BMW M4 GT3 #99. Der dritte Startplatz ging an Konrad Motorsport. Jorden Pepper war mit dem Lamborghini Huracan GT3 #7 der Drittschnellste im Top-Qualifying 2. Die ersten zehn Autos waren nur 2,6 Sekunden voneinander entfernt. Dabei hatten sich die Top-Marken, Mercedes, Porsche, Lamborghini, Audi und BMW, einen Platz in den Top-Ten gesichert.

Übrigens: Nach dem kürzesten 24h-Rennen aller Zeiten, das 2021 vom Nebel beherrscht wurde, besteht in diesem Jahr die Hoffnung auf gutes Wetter. Wenn sich alle ein Beispiel an unserer »Wetterfee« nehmen und lachen, kann die Sonne auch nicht anders. Weitere tolle Bilder vom Rand der Rennstrecke gibt es in unserer Bildergalerie.