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Pop-Up-Malls öffnen

Teile des lokalen Einzelhandels haben vorübergehend ein Zuhause in zwei „Pop-Up-Malls“ gefunden: Die provisorischen Einzelhandels-, Gastronomie- und Dienstleistungsflächen am Standort Parkplatz City-Ost im Stadtteil Bad Neuenahr und im Bereich der Friedrichstraße/Stadtmauer im Stadtteil Ahrweiler stehen ab nächster Woche für einkaufswillige Bürgerinnen und Bürger bereit.
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Symbol-Foto: Pixabay

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. Die doppelstöckige Einkaufsmall auf dem Parkplatz City-Ost in Bad Neuenahr wird am Montag, 15. November, um 11 Uhr offiziell ihre Pforten öffnen, am Donnerstag, 18. November, folgt dann die Eröffnung der Einkaufszeile in Ahrweiler. Infolge der zerstörerischen Flutkatastrophe – mit all seinen negativen Konsequenzen für die hier lebenden Menschen – lag auch der Einzelhandel der Kreisstadt am Boden. Für viele Händler, Dienstleister und Gastronomen, die zuvor schon von der Corona-Pandemie stark betroffen waren, hat die Flut zusätzlich schwerwiegende wirtschaftliche Folgen. Zugleich waren die nahen Einkaufsangebote für innenstadttypische Waren für die Bürgerinnen und Bürger sehr eingeschränkt. Um hier Lösungen für beide Seiten zu entwickeln, hatten Bürgermeister und Citymanager nach dem Flutereignis im Kontakt mit den Werbegemeinschaften die Idee der Pop-Up-Malls ausgearbeitet. Pop-Up-Malls geben Zuversicht „Wir wollen so das wirtschaftliches Leben in Bad Neuenahr-Ahrweiler fördern, die Versorgung des täglichen und mittleren Bedarfs stärken und zugleich Begegnungsorte für unsere Bürgerinnen und Bürger schaffen“, fasst Guido Orthen die Ziele des Projektes zusammen. Die Pop-Up-Malls sind ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Gesamt-Situation in den Innenstädten. Dazu der Bürgermeister: „Neben ihrer Einkaufs-Funktion können die beiden Malls auch zu Orten der Begegnung und des Austauschs werden. All dies gibt den Menschen in diesen doch schwierigen Zeiten auch Mut und Zuversicht“. „Die Idee, provisorische Landelokale anzubieten, kam im Stadtgebiet sehr gut an“, freut sich Citymanager Kevin Hengsberg, der in den vergangenen beiden Monaten das Projekt realisierte. „Wir sind optimistisch, dass den Bürgerinnen und Bürgern ein gutes und breit gefächertes Angebot präsentiert werden kann.“ Grundsätzlich konnten sich alle von der Flut betroffenen Betriebe aus Bad Neuenahr-Ahrweiler um eine im Durchschnitt ca. 35m² große Gewerbeeinheit bewerben. Und die Resonanz war gut: Am Standort auf dem Parkplatz City Ost (Mosesparkplatz) in Bad Neuenahr sind heute alle zur Verfügung stehenden Flächen vergeben. Dort ist in den letzten Wochen ein 20 Meter breites und 45 Meter langes doppelstöckiges Einkaufszentrum mit 33 Ladeneinheiten entstanden. Dieses wird ergänzt um ein Gastronomiezelt in der Größe 10 x 25 Metern, das im Erdgeschoss teilweise auch über eine Terrassenzone verfügt. Die Bereiche zwischen und vor den Zelten können zu einem öffentlichen Boulevard werden, der als Begegnungsort und als Eventfläche dienen kann. Wie ist die Situation am Standort Ahrweiler entlang der Friedrichstraße? Dort wird es sieben Doppelcontainer und zwei große Zelte mit bis zu 17 Läden geben. Dort ist zusätzlich ein 225 Quadratmeter großes Zelt entstanden, welches als Shop-in-Shop-Fläche vorgesehen ist. „Diese Fläche teilen sich mehrere Geschäfte, die sich hierfür gemeinsam bewerben konnten“, erläutert Kevin Hengsberg. Speisen und Getränke werden in Ahrweiler durch mobile Imbissstände angeboten. Auch Thorsten Hermann, Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Ahrweiler e.V., zeigte sich erfreut: „Schön, dass es endlich losgeht und es wieder ein Stück mehr Normalität in unserer Stadt gibt. Die Händler als auch die Kunden freuen sich auf die Eröffnung“. „Vier Monate ohne persönlichen Kontakt zu unseren Kundinnen und Kunden sind eine lange Zeit, umso mehr freuen wir uns auf das Wiedersehen ab Montag mit unseren Kundinnen und Kunden, unseren liebe Gästen in der „einzigartigen Atmosphäre“ der Einkaufsmalls von Bad Neuenahr und Ahrweiler. Sicherlich nicht perfekt, dafür aber einmalig!“, ergänzte Volker Danko, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Aktivkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., zuversichtlich.