tw

Schlägereien bei der Kirmes

Viel zu tun für die Polizei bei der Kirmes in Bad Neuenahr: Laut Polizeibericht kam es am Samstag bereits zu zahlreichen Schlägereien.
Bilder

In der Nacht zu Samstag, 1. Oktober, gegen 1.35 Uhr, gerieten drei Personen im Festzelt zunächst in einen verbalen Streit, der dann dazu führte, dass ein 33-jähriger Mann von seinem 21-jährigen Kontrahenten einen Faustschlag ins Gesicht erhielt. Der Täter entfernte sich zunächst, konnte aber in der Nähe gestellt werden. Der Geschädigte erlitt eine Verletzung an der Oberlippe. Gegen 4.15 Uhr befand sich ein 18-Jähriger zu Fuß auf seinem Heimweg auf der Hauptstraße, als er von drei südländisch aussehenden Männern von hinten angegriffen und ins Gesicht geschlagen wurde. Nachdem sie ihn danach zunächst noch festhielten, konnte er sich aus den Haltegriffen befreien und weglaufen. Der junge Mann erlitt eine leichte Schwellung im Gesicht. Um 22.25 Uhr meldeten mehrere Passanten eine größere Schlägerei zwischen mehreren Personen am Bahnhof. Auslöser war hier ein Streit zwischen zwei ehemaligen Schulkammeraden. Einer der Beteiligten entfernte sich danach zunächst, kam aber dann in Begleitung mehrerer Männer zurück. Diese drängten den 15-jährigen Geschädigten gegen einen Zaun und schlugen auf ihn ein. Als er zu Boden ging, wurde noch auf ihn eingetreten. "Die Täter waren bei Eintreffen der Polizeikräfte nicht mehr vor Ort, die Ermittlungen in dem Fall dauern an", so die Polizei. Ein weiterer Streit ereignete sich gegen 23.45 Uhr in der Parkanlage am Bahnhof. Ein 19-Jähriger wurde hier durch seinen 20-jährigen Kontrahenten mehrfach ins Gesicht geschlagen. Danach zog er ihn nach unten und rammte ihm das Knie ins Gesicht. Der Geschädigte erlitt leichte Kopfverletzungen. Um 1.16 Uhr wurde ein 18-jähriger in der Kölner Straße durch drei Personen verletzt. Der genaue Hergang des Vorfalles konnte noch nicht ermittelt werden. Die Täter flüchteten mit einem PKW und konnten im Rahmen der Fahndung nach kurzer Zeit ermittelt werden. Es handelt sich laut Polizei um eine 24-jährige Frau und zwei 30, bzw. 27 Jahre alte Männer. Auch hier dauern die Ermittlungen zu den Hintergründen noch an.