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Die "sportlichen Vier" trommeln fürs Stadtradeln

Sie sind alle sehr sportlich, bewegen sich am liebsten mit dem Fahrrad fort und sind daher die idealen Multiplikatoren für das Bad Kreuznacher Stadtradeln vom 9. bis 29. September: Simone Bopp, Hermann Holste, Robert Neuber und Andreas Kropp.
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Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer freut sich über die Unterstützung und bittet das Quartett fleißig für die Teilnahme an diesem bundesweiten Wettbewerb für den Klimaschutz zu werben. Simone Bopp fährt jeden Tag mit dem Rad von Burgsponheim zur Arbeit nach Bad Kreuznach, und das auch im Winter. Seit August ist die Sportwissenschaftlerin die Geschäftsführerin der Ländlichen Erwachsenenbildung. In ihrer Freizeit ist sie viel mit dem Mountain-Bike unterwegs. Ihr Pensum schätzt sie auf rund 10.000 Kilometer im Jahr. Als Kommunalpolitikerin setzt sich die Ortsbürgermeisterin von Burgsponheim für eine bessere Vernetzung der Radwege zwischen der Stadt und den Gemeinden im Landkreis ein. „Was für die Einwohner gut ist, ist auch für die Touristen interessant.“  Sie vermisst in der Region außerdem Fahrradanhänger an den Bussen, ein Service, den es bereits in anderen Landkreisen wie der Vulkaneifel gibt.  Hermann Holste hat als Sprecher der Rad-AG der Stadt ein besonderes Augenmerk für dieses Thema. Er sitzt für die Grünen im Stadtrat, die die Teilnahme am Stadtradeln beantragten. „Mit dem Fahrrad kommt man in unserer Stadt am bequemsten von A nach B“. Holste schätzt auch die „menschenfreundliche Fortbewegung“, denn man kann seine Fahrt spontan unterbrechen und ein Schwätzchen mit Bekannten halten.  Vom Fahrrad aus kann er auch problemlos die Problemecken kontrollieren und eine Vermüllung dem Bauhof melden, der immer flott reagiert. Auch im Urlaub verzichtet er nicht auf das Rad. Zuletzt war er mit seiner Frau in Usedom an der Ostsee und lieh sich dort Räder für Ausflüge. Andreas Kropp ist in Westfalen geboren, dort wo man mit dem Rad quasi zur Welt kommt. Der Leiter der Energieversorgung bei der Firma Michelin fährt im Sommer zweimal die Woche die Strecke von Merxheim bis zu seinem Arbeitsplatz (2x34 Kilometer ) mit dem Rad. Seinem Hobby widmet er auch in seiner Freizeit viele Stunden. Er sitzt nicht nur im Sattel sondern auch im Vorstand des Radclubs Michelin. Zudem ist er Vorsitzender des Radsportbezirks Nahe. Er wird dafür werben, dass nicht nur die Micheliner sich mit großer Zahl am Stadtradeln beteiligen.     Er ist schon fast alle Tour-de-France-Pässe in den Alpen gefahren und hat auch den legendärsten Andenpass Kolumbiens, den Alto de la Linea (3265 Meter), erklommen. Robert Neuber hat aufgehört die Kilometer zu zählen, weil er nicht mehr „bei seinem Lieblingshobby von den Zahlen gelenkt“ werden möchte. Der Zeitungsredakteur schwärmt von unserer Region als „Paradies für Radler“.  „Das Stadtradeln ist eine Möglichkeit, Leuten Begeisterung fürs Radfahren zu vermitteln. Ich fand früher, dass es dabei zu sehr mit dem ökologischen Zeigefinger aufs Rad ging. Ich hoffe, dass den Leuten der sportive Spaß am Radfahren nähergebracht wird."

Jetzt schon anmelden

Bad Kreuznach ist bereits als Kommune auf der Seite www.stadtradeln.de freigeschaltet. Die ersten Teams haben sich schon angemeldet. Einzelfahrer können sich im „offenen Team“ Bad Kreuznach anmelden. Die täglich gefahrenen Kilometer können ab dem 9. September bis 29. September eingetragen werden.


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