Andrea Wagner

Energiemedizin: Förderverein Marienwörth erwägt Pilotstudie

Das Krankenhaus St. Marienwörth könnte zu einem Vorreiter bei der Nutzung einer "spirituellen Energiemedizin" werden. Diese Möglichkeit zeigte bei der Jahreshauptversammlung seines Freundschafts- und Fördervereins dessen Mitglied Wolfgang Biehn auf.

Der Bad Kreuznacher Wahlfranzose und Querdenker lebt seit mehr als 30 Jahren mit Blick auf den Mont Ventoux in der Provence. Dort beschäftigt er sich intensiv mit Energie- und Informationsmedizin - als autodidaktischer Rückentherapeut konnte er schon vielen Menschen helfen.

Messgerät soll Energieblockaden zeigen

Dem Förderverein unterbreitete Biehn nun einen Vorschlag: Energiemedizin. Das Thema rege zum Nachdenken an, auch wenn es nicht in den medizinischen Mainstream passe, warnte er vor. "Wir geben unser Leid und damit auch die Verantwortung an den Arzt ab, damit er uns mit Technik oder Medikamenten wieder gesund macht", sagte Biehn. Die "spirituelle oder geistige Medizin" ziele darauf ab, dass der Patient die passive Rolle verlasse und die Ursache von Krankheiten aktiv in sich selbst suche, statt dies dem Arzt zu überlassen. Aber dazu brauche man seinen Geist, seinen Glauben, sein Bewusstsein und die Bereitschaft, noch nicht Bewusstes ans Tageslicht zu bringen, so Bien weiter: "Eine riesige Aufgabe, ein Umdenken wäre angezeigt." Als möglicher Weg zur "spirituellen Medizin" nannte Bien die Energiemedizin:. "Dank moderner Informations- und Energietechnologie können wir heute die unterschiedlichen Körperfrequenzen eines Menschen messen. Man kann also sozusagen einen Energiecheck durchführen." Solche Energiefelder ließen sich mit einem Reba-Testgerät messen, das körperliche und emotionale Konflikte aufzeigt.  "Dabei handelt es sich um unbewusste Schwachstellen im Körper, die unsere Lebenskraft und vielleicht auch das Immunsystem schwächen", verdeutlichte Biehn. Energieblockaden können durch eine aktive Mitarbeit des Patienten und durch gezielte Einnahme von homöopathischen Mitteln behoben werden.

Pilotprojekt mit Freiwilligen

Biehn schlug dem Förderverein vor, ein auf sechs bis zwölf Monate angelegtes Pilotprojekt zu unterstützen. Zielgruppe wären die Mitarbeiter des St. Marienwörth und die Mitglieder seines Freundschaftsvereins.Die Freiwilligen würden in einer etwa 45 Minuten dauernden Sitzung mit dem Reba-Testgerät durchgemessen und erhielten die für sie erforderlichen Komplexmittel. Ziel sei es, bei den Probanden Stress, Ängste und Konflikte abzubauen und ihr allgemeines Wohlbefinden zu erhöhen. Der Referent bot an, im Januar und Februar 2014 zwei bis drei Informationsabende durchzuführen, um durch detaillierte Präsentation des Projektes Freiwillige zu finden, die daran teilnehmen wollen.

Biehn arbeitet bei dem Projekt mit Doris Gölz, einer in Bretzenheim ansässigen Apothekerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie zusammen. Diese würde mit ihrem Reba-Testgerät die energetischen Messungen vornehmen, um zu behandelnde Störungen der Probanden aufzuspüren. Seit neun Jahren praktiziert sie dieses Verfahren, das von Dr. med. Reiner Banis entwickelt und wissenschaftlich erprobt wurde.

Ralf-Dieter Kanzler, der Vorsitzende des Freundeskreises, sagte zu, dass der Vorstand des Vereins den Vorschlag eingehend prüfen und dann über seine Umsetzung entscheiden werde.

Die Methode der Energie-Messung wird im Internet unter www.rubimed.com erläutert.