Kai Brückner

Feuerwehrmann rettet Jugendlichen aus brennendem Haus

Hargesheim. Glück im Unglück: Ein Feuerwehrmann konnte einen Jugendlichen aus einem brennendem Haus in Hargeheim retten. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar.

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Ein Großaufgebot von Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei bekämpfte am Donnerstagabend, 28. Juli, ein Feuer in einem Reihenendhaus am Hargesheimer Ortsrand. Um 19 Uhr alarmierte die Leitstelle Bad Kreuznach die Feuerwehren aus Hargesheim-Roxheim und Rüdesheim, VG-Wehrleitung und sowie die Führungsunterstützungseinheiten. Der Rüdesheimer Feuerwehrmann Deniz Kürük befand sich zum Zeitpunkt der Alarmierung in Hargesheim und erkannte an den weithin sichtbaren schwarzen Rauchwolken den Ernst der Lage. Er eilte direkt zum Brandort und rettete damit vermutlich einem jugendlichen Bewohner das Leben.

 

Der Feuerwehrmann führte den Jungen aus dem Haus und hinderte ihn daran, wieder ins Gebäude zurückzugehen. Die beiden Wehren aus Hargesheim-Roxheim und Rüdesheim waren schnell am Einsatzort, zu diesem Zeitpunkt schlugen aus mehreren Fenstern des Obergeschosses hohe Flammen. Mehrere Angriffstrupps unter Atemschutz bekämpften im Innen- und Außenangriff den ausgedehnten Brand. Zusätzlich wurden Belüftungsmaßnahmen eingeleitet, um den Kräften im Innern die Sicht zu verbessern. Um eine Brandausbreitung auf das Dach und die weiteren Reihenhäuser zu verhindern, wurden weitere Kräfte nachalarmiert, unter anderem auch eine Drehleiter des Kreuznacher Löschbezirks Nord. Die Einsatzkräfte kontrollierten über den Hubretter die weiteren Gebäude des Reihenhauskomplexes. Durch den schnellen und gezielten Einsatz der Wehren konnte das Feuer auf das Brandobjekt begrenzt werden.

 

Das erste Obergeschoss und das Dachgeschoss brannten vollständig aus, das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Für die Bewohner wurden Unterkunftsmöglichkeiten organisiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Neben den Feuerwehren waren auch Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes und des Arbeiter-Samariter-Bundes sowie der Polizei vor Ort. Die über 50 Einsatzkräfte unter der Leitung von Wehrleiter Christian Vollmer konnten den Einsatz nach Bestückung der Fahrzeuge gegen 21:30 Uhr beenden.