Kai Brückner

Freilichtmuseum eröffnet die mediale Ausstellung "Lebensmitte Wein"

Kreis Bad Kreuznach. Zum Saisonstart am 27. März 2022 eröffnet das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum den neuen medialen Bereich "Lebensmitte Wein" im Kelterhaus Bruttig.

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Das Freilichtmuseum in Bad Sobernheim eröffnet die mediale Ausstellung "Lebensmitte Wein".

Das Freilichtmuseum in Bad Sobernheim eröffnet die mediale Ausstellung "Lebensmitte Wein".

Foto: Privat

Untrennbar mit dem Land Rheinland-Pfalz verbunden ist der Anbau, der Vertrieb und der Genuss von Wein. Doch was macht die Faszination am Wein aus? Zum Saisonstart am 27. März 2022 eröffnet das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum in Bad Sobernheim an der Nahe den neuen medialen Bereich "Lebensmitte Wein" im Kelterhaus Bruttig. Kuratiert von Museumsdirektorin Sabrina Hirsch, stehen im Mittelpunkt der Ausstellung persönliche Berichte von Menschen aus Rheinland-Pfalz, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit mit Wein beschäftigen.

 

Im Erdgeschoss von Haus Bruttig bilden gefilmte Interviews den Kern des neuen Bereichs. Die Ausstellung lädt die Besucher*innen ein, die vielen Facetten des Themas Wein kennenzulernen. Die individuellen Einblicke vermitteln mit modernen Mitteln die Faszination der Befragten auf lebendige und persönliche Weise. Weinbau und -vertrieb war und ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Rheinland-Pfalz. Daher liegt hier ein thematischer Schwerpunkt des Freilichtmuseums, für den bereits der museumseigene Weinberg, das WeinKulturGut und weitere Gebäude stehen. Zu diesen Häusern zählt das Kelterhaus Bruttig in der Baugruppe Mosel-Eifel, das im 14. Jahrhundert - vermutlich als Wohnhaus - erbaut wurde.

 

Das Freilichtmuseum entwickelte die neue Ausstellung dank einer Förderung in Höhe von knapp 20.000 Euro des Soforthilfeprogramms für Heimatmuseen und Landwirtschaftliche Museen des Deutschen Verbands für Archäologie (DVA). Das Programm wurde gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.