Robert Syska

Jazz-Sommer im Oranienpark

Bad Kreuznach. Mit virtuosem Gipsy-Swing startet am Samstag, 11. Juni, der Open Air-Jazz-Sommer im Oranienpark.

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Jazz-Leckerbissen in prächtiger Parkkulisse: Das Joscho Stephan Quartett eröffnet am 11. Juni den Jazz-Sommer 2022 im Oranienpark.

Jazz-Leckerbissen in prächtiger Parkkulisse: Das Joscho Stephan Quartett eröffnet am 11. Juni den Jazz-Sommer 2022 im Oranienpark.

Foto: Manfred Pollert

Zum zweiten Mal verlegt die Jazz-Initiave Bad Kreuznach ihre Konzertreihe »Jazz in der Stadt« in den Sommermonaten ins Freie: Von Juni bis August sind auf der der historischen Freiluftbühne im Oranienpark namhafte Musiker aus der Region und der deutschen und europäischen Jazz-Szene zu Gast. Den Auftakt macht am Samstag, 11. Juni, um 19.30 Uhr, das Joscho Stephan Quartett. Mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt und wie kein zweiter den modernen Gypsy Swing geprägt. Begleitet wird er von Günter Stephan (Rhythmusgitarre), Sebastian Reimann (Geige), und Volker Kamp (Kontrabass).

Am Freitag, 8. Juli, 19.30 Uhr, folgt das Projekt des an der Nahe beheimateten Drummers und Musikpädagogen Peter Götzmann. Sein »Peter Götzmann Projekt 2022« ist besetzt mit namhaften Musikern aus seiner alten Heimat Karlsruhe. Die Band spielt traditionelle Jazztitel in einem ganz individuellen Format. Alte Klassiker werden aufpoliert und entwickeln mit neuen Grooves, Rhythmen und Harmonien ihre eigene Dynamik. Zu hören sein werden bei diesem Konzert Peter Götzmann (Drums), Jean Guptill (Trompete; Gesang), Pirmin Ullrich (Saxophon), Niklas Braun am Bass und Alex Krieg (Piano).

Manchmal braucht es ein wenig Leichtigkeit, um starke Emotionen zu vermitteln. Dieses Kunststück gelingt Sängerin Chrystel Wautier, Enkelin ukrainischer Einwanderer, mit ihrem Quintett beim dritten Konzert der Reihe am Samstag, 6. August, ab 19.30 Uhr. Wautier erzählt teilweise vergessene und manchmal schmerzhafte Familiengeschichten mithilfe von Popmusik und Jazz, und das befreit von jeglichem Konformismus. Mit ihrer unglaublich zarten und klaren Stimme erzählt sie menschliche Geschichten und lässt dabei in ihre Lieder verschiedene Musikstile einfließen, von Gospel und Bossa-Nova bis hin zu Folk. Begleitet wird sie dabei von Musikern aus der ersten Reihe der belgischen Jazz-Szene: Cédric Raymond am Piano, Lorenzo Di Maio (Gitarre), Jacques Pili am Kontrabass und Jérôme Klein am Schlagzeug.

Karten zum Preis von je 20 Euro gibt es im Vorverkauf unter anderem im Haus des Gastes und beim WochenSpiegel oder unter: www.jazzinitiative-kreuznach.de