Robert Syska

Polizei warnt vor betrügerischen Inkassoschreiben

Hunsrück-Nahe. Am besten gleich entsorgen: Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale warnen erneut vor betrügerischen Inkassoschreiben.

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Wer dieses Schreiben erhalten hat, sollte es einfach entsorgen. Dahinter stecken Betrüger.

Wer dieses Schreiben erhalten hat, sollte es einfach entsorgen. Dahinter stecken Betrüger.

Foto: Robert Syska

Wie Polizei und Verbraucherzentrale mitteilen, verschicken Betrüger derzeit zahlreiche Forderungsschreiben eines angeblichen Forderungsmanagements & Rechtsanwälte Milan Delic mit Sitz in Coburg. Die Empfänger sollen umgehend 199,28 Euro auf ein mit rumänischer IBAN angegebenes Konto überweisen. Gedroht wird mit der Beauftragung eines Gerichtsvollziehers mit der Zwangsvollstreckung. Auffällig an der Aufmachung des Schreibens: In Großbuchstaben wird darauf hingewiesen, dass es sich hier um einen »Offiziellen Partner der SCHUFA« handele. Auf Nachfrage hat die SCHUFA allerdings erklärt, dass der Versender sich fälschlicherweise und irreführend als »SCHUFA-Partner« ausgitb. Bei diesen Anschreiben handele es sich um Betrug: Die unberechtigte Forderung sollte auf keinen Fall bezahlt werden. Betroffene sollten die Schreiben entsorgen. Sind bereits Zahlungen erfolgt, empfiehlt die Polizei, unbedingt Anzeige zu erstatten.

Außerdem hat die Verbraucherzentrale ein Online-Tool entwickelt, mit dessen Hilfe die Echtheit von Inkassoforderungen kostenlos überprüft werden kann. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.inkasso-check.de