Robert Syska

Roller-Rowdys: Stadt setzt Zivilstreifen in der Innenstadt ein

Bad Kreuznach. Die Stadtverwaltung erhöht die Präsenz des Vollzugsdienstes in der Innenstadt - auch Zivilstreifen werden künftig eingesetzt.

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Bei seinen Kontrollen hat der Vollzugsdienst insbesondere E-Rollerfahrer und Radler in der Fußgängerzone im Visier.

Bei seinen Kontrollen hat der Vollzugsdienst insbesondere E-Rollerfahrer und Radler in der Fußgängerzone im Visier.

Foto: Pixabay

Die Stadtverwaltung Bad Kreuznach möchte damit für ein größeres Sicherheitsgefühlt bei Passanten in der Innenstadt sorgen. Denn oft werde die Fußgängerzone auch durch Fahrrad- und E-Scooter-Fahrer genutzt. In einigen Bereichen der Innenstadt gibt es dafür keine zeitliche Begrenzung, doch der stark frequentierte Abschnitt der Mannheimer Straße vom Kornmarkt bis zur Salinenstraße und die Kreuzstraße zwischen Turmstraße und Bourger Platz sind zwischen 9 und 19 Uhr für Rad und Elektroroller tabu. Wer trotzdem tagsüber mit seinem Rad oder Elektroroller dort unterwegs ist, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Die Zivilstreife des Vollzugs legt daher bei ihren Kontrollen ein besonderes Augenmerk auf das widerrechtliche Befahren der Fußgängerzone. Die Bilanz bisher: An drei aufeinanderfolgenden Tagen wurden 22 Fahrradfahrer und fünf E-Scooter-Fahrer gebührenpflichtig verwarnt - für Radfahrer fallen 25 Euro Geldbuße an, für Fahrer von Elektrorollern 50 Euro. Das Ordnungsamt kündigte an, die Kontrollen in zivil fortzusetzen.