rs

Victoria Müller-Ensel ist neue Caritas-Direktorin

Der Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe hat eine neue Direktorin: Seit 5. September führt Victoria Müller-Ensel in dieser Funktion die Geschäfte des katholischen Sozialverbandes. Seit Juni oblag der Diplom-Betriebswirtin bereits die kommissarische Geschäftsführung.
Bilder

Der Verband mit seinen Beratungsstellen in Boppard, Bad Kreuznach, Idar-Oberstein und Simmern sowie den Sozialstationen in Bad Kreuznach beziehungsweise Emmelshausen ist der 50-Jährigen indes viel länger vertraut. 1999 nahm sie ihre Tätigkeit im Finanz- und Verwaltungsbereich auf, einige Jahre später wurde sie Verwaltungsleiterin. So kann sie sich des vollen Vertrauens der Verbandsgremien gewiss sein, wie der Caritas-Vorstandsvorsitzende Paul Kaiser und Werner Ketzer, Caritasratsvorsitzender, einhellig betonen. Zwar ist die Zusammenarbeit bereits eingespielt – Kaiser und Ketzer ließen es sich aber nicht nehmen, der „frischgebackenen“ Caritasdirektorin mit einem Blumenstrauß zum Einstand zu gratulieren und ihr „Gutes Gelingen“ zu wünschen. Diese nutzte den Anlass, noch einmal Ihre Motivation zu bekräftigen: Die Anforderungen an den Wohlfahrtsverband seien in den letzten Jahren deutlich gestiegen, so Müller-Ensel. Beispiele dafür seien veränderte Rahmenbedingungen für Pflege und Beratungsdienste oder der Aufbau dezentraler Hilfsangebote in der Fläche des Einzugsgebietes. „Unsere gesellschaftliche Verantwortung ist nach wie vor hoch und unser Wirken essentiell für die Menschen“, ist die Caritas-Chefin überzeugt. „Dies vor allem motiviert mich, mich in unserem Verband mit ganzer Kraft und Überzeugung einzubringen.“ Wichtig ist ihr – und auch hier steht sie im Einklang mit Vorstand und Rat – eine gesunde Mischung aus Kontinuität und Innovation: „Wir werden Bestehendes erhalten, Begonnenes weiterführen und vielversprechende Ansätze weiterentwickeln“, lautet ihr Versprechen. Dieses „Wir“ schließt die Dienstgemeinschaft der „Caritäter“ ein: Dienstellenleitungen, Pflegedienstleitungen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Nicht minder wichtig ist ausgeprägte Vernetzung. Den Akteuren aus Kirchen, Kommunen und Wohlfahrtspflege will die Caritas ein verlässlicher Partner bleiben. „Auch hierein werden wir gemeinsam unsere Energie setzen“, schließen die beiden Vorsitzenden und die  Caritasdirektorin unisono. Mehr Info:www.caritras-rhn.de


Meistgelesen