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Vorkonzepte für das Kombibad Salinental vorgestellt

Zeitintensiv gestalteten sich die bisherigen Planungsarbeiten für das neue Kombibad im Salinental - nun ist das Projekt einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Am vergangenen Montag wurden von der Bad GmbH zwei Vorkonzepte von Architekten für das neue Kombibad präsentiert.
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»Wir sind jetzt an einem Punkt, den wir ansatzweise noch nie erreicht haben«, blickte Claus Stüdemann auf die jahrzehntelange Vorgeschichte der »Bäderfrage« zurück. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden in Bad Kreuznach etliche Pläne für die Neuordnung der Bäderlandschaft entworfen und diskutiert, umgesetzt wurde davon aber keiner. Das soll nun anders werden:  Ein positiver Bauvorentscheid für das Kombibad im Salinental liegt bereits vor und die europaweite Ausschreibung für die Planung des Badkonzeptes »ist nahezu abgeschlossen«, ist auch Wolfgang Heinrich, Aussichtsratsvorsitzender der Bad GmbH, guter Dinge, dass die Bürger nun tatsächlich ein neues Hallenbad in Kombination mit dem bestehenden Freibad im Salinental erhalten. Und das ist der aktuelle Stand: Drei von acht Architekturbüros haben nach einer europaweiten Ausschreibung den Auftrag erhalten, ein Vorplanungskonzept zu erstellen. Da ein Büro sich zwischenzeitlich aus der Planung zurückgezogen hat, liegen der Bad GmbH nun zwei Konzepte zur Bewertung vor. Das eine stammt von der Krieger Architekten / Ingenieure GmbH in Velbert, das andere von einer Bewerbergemeinschaft bestehend aus der HAI Planungsgesellschaft UG und dem Studio Gollwitzer Architekten GmbG (beide aus München).

Vorkonzepte im Haus des Gastes ausgestellt

Die Vorkonzepte der Büros für das Kombibad werden aktuell der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie sind bis zum 17. Mai im Seminarraum im Erdgeschoss des Hauses des Gastes zu sehen. Am 29. Mai werden die Konzepte durch die Jury, der Vertreter der Badgesellschaft, der Stadtverwaltung sowie der Aufsichtsrat der Badgesellschaft angehören, nach vorher festgelegten Kriterien bewertet. »Dabei geht es um die Qualität und Funktionalität des Planungsentwurfs, um seine Termin- und Kostensicherheit, um die Organisation der Qualitäts-, Planungs- und Bauüberwachung sowie um das Honorarangebot des Planungsbüros«, so Stüdemann, der zudem auf einen wichtigen Punkt hinwies. »Die Projetkosten sind auf 9,5 Millionen Euro netto gedeckelt, mehr gibt es nicht.« Am 8. Juni wird dann der Aufsichtsrat der Bad GmbH auf Grundlage der Jury-Bewertung eines der beiden verbliebenen Planungsbüros mit der Detailplanung beauftragt. Endgültig festgelegt wird die Planung dann voraussichtlich im Dezember 2017 durch die städtischen Gremien. Mit dem Bau des neuen Salinenbades könnte dann Ende Juli 2018 begonnen werden, im Dezember 2019 soll das neue Kombibad dann seinen Betrieb aufnehmen. Wermutstropfen für die Badegäste: Badespaß im Salinental wird es - werden die Zeitpläne so wie jetzt vorgestellt eingehalten - in den Jahren 2018 und 2019 nicht geben, denn während der Abriss- und Bauphase bleibt das Freibad Salinental geschlossen. Freuen dürfen sich die Schwimmgäste dann aber über ein Kombibad inklusive neuem Hallenbad mit wettkampfgeeignetem Schwimmer-Becken inklusive Sprunganlage, einem Lehrschwimmbecken (8 x 12,5 Meter) und einem Kleinkinderbecken. Text: Kai Brückner


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