Ab heute geballtes Know-How beim Beda-Markt

"Die Stadt ist geputzt, die Flaggen sind gehisst, die Sonne scheint." Nach Ansicht von Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels könnte der Zeitpunkt nicht besser sein, um in den 36. Beda-Markt zu starten.

Noch bis zum 22. März ist das Schaufenster der regionalen Betriebe seit heute für Besucher der Großregion geöffnet. Seit seiner Premiere im Jahr 1979 bleibt sich der Beda-Markt treu, Aussteller und Veranstalter vertrauen auf Bewährtes. Und so präsentieren sich auch in diesem Jahr wieder im ganz großen Stil die Bitburger Autowelt, die Landwirtschaft und das Handwerk, ergänzt durch die Gesundheits- und Fitnessmesse. Bei der Eröffnung am Freitag im Handwerkszelt gaben sich Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Bitburg, Rudolf Müller, Präsident der Handwerkskammer Trier, Gewerbevereinsvorsitzender Edgar Bujara, Gerd Grebener, Regionalleiter der Rinder-Union West und Bürgermeister Joachim Kandels gut gelaunt. . Die Stadt rechne am Beda-Markt Wochenende mit 70.000 Besuchern, so Kandels` Prognose. Ganz privat lässt er sich zwei Anlaufstellen keinesfalls entgehen: den Streichelzoo in der Auktionshalle der Rinderunion für einen Besuch mit seinen Kindern und den Stand mit der legendären Wildbratwurst im Handwerkerzelt. Was laut Gerd Grebener kein Verbraucher verpassen sollte, ist die Gelegenheit, in der Auktionshalle im persönlichen Gespräch mit den Landwirten und den Molkereien zu erfahren, wie Lebensmittel produziert werden. Sein Heilmittel für viele Probleme der Landwirtschaft heißt "Transparenz". Rudolf Müller lenkt die Aufmerksamkeit auf die "geballte Ladung an Know-How", die Kunden bei den Handwerksbetrieben vorfinden. Edgar Bujaras Tipp ist die Ausstellung "77 Jahre VW" mit alten Liebhabermodellen. "Da geht einem das Herz auf", schwärmt der Autohändler. Aus Sicht der Banken steht das Stimmungsbarometer der Wirtschaft in der Eifel eh bereits auf Sonnenschein. "Man spürt und hört, dass eine Investitionsbereitschaft und eine gute Auftragslage herrscht", bilanziert Voba-Vorstand Andreas Theis die derzeitige Situation. "Das sieht alles sehr positiv aus in der Eifel." In diesem Sinne wünschte Bürgermeister Joachim Kandels allen Mitwirkenden am Beda-Markt "gute Geschäfte und volle Auftragsbücher". Fotos: Sybille Schönhofen