Jan Kreller

Eifelkreis erhält neues Busnetz

EIFELKREIS. Mehr öffentlicher Nahverkehr: Das Busnetz Waldeifel kommt. Rufbusse sollen dabei die Anbindung auch an kleinere Gemeinden sicherstellen.

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Der ländliche Raum im Eifelkreis soll mit der neuen Linie des VRT besser angebunden werden.

Der ländliche Raum im Eifelkreis soll mit der neuen Linie des VRT besser angebunden werden.

Foto: VRT

Das Busangebot im östlichen Teil des Eifelkreises Bitburg-Prüm soll sich ab dem 11. Dezember verbessern. Fast alle Orte zwischen Bitburg, Speicher, Prum, Waxweiler und St. Thomas bekommen dann mit dem neuen Busnetz Waldeifel bessere Verbindungen auf 17 neu konzipierten Buslinien – darunter sind auch drei sogenannte RufBus-Linien. Zentrale Knotenpunkte sind die Haltestelle in Bitburg (ZOB) und die Anschlusshaltestelle Prüm/Gerberweg. Gleichzeitig bindet das Busnetz regelmäßig den Bahnhof in Erdorf mit Anschluss an den Schienenverkehr in Richtung Köln an. Und auch die Stadt Speicher und Kyllburg und deren Bahnhöfe. Aufgrund der ländlich geprägten Region setzt der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) neben großen Linienbussen auch sogenannte VRT-RufBusse ein. Diese stellen sicher, dass auch möglichst viele kleinere Gemeinden abseits der Hauptlinien für die nächsten zehn Jahre einen Zugang zum öffentlichen Nahverkehrsangebot haben. Das neue Busnetz Waldeifel ist das vierte von vier neu eingeführten Busnetzen im Eifelkreis Bitburg-Prüm, die der VRT im Zuge eines größeren landesweiten Nahverkehrskonzepts umsetzt. Nachdem das bisherige Angebot analysiert, umgeplant und in Komplettpaketen neu ausgeschrieben wurde, wird sich das Fahrtangebot im Gebiet der Waldeifel ab 11. Dezember mehr als verdoppeln. Das Busunternehmen EMV Eifel-Mosel Verkehrsgesellschaft mbH aus Bitburg wird die Linien im Gebiet der Waldeifel betreiben. Finanziert wird das Angebot vom Landkreis Bitburg-Prüm sowie dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord.

 

Mehr Komfort

 

Für das neue Buskonzept seien die Qualitätsanforderungen an Fahrzeuge und Haltestellen deutlich erhöht worden. Dementsprechend müssen die Busse höhere Mindestanforderungen erfüllen, die für mehr Komfort während der Fahrt sorgen und Barrierefreiheit gewährleisten. Die Busse des neuen Busnetzes verfügen über Platz sowie Einstiegshilfen für Fahrgäste mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator. Die Haltestellenschilder werden einheitlich ausgetauscht und mit mehr Informationen ausgestattet. Teilweise erhalten die Haltestellen auch einen neuen Namen, um Ortsfremden eine schnellere Orientierung zu ermöglichen. Infos zum neuen Busnetz und Details zu Streckenverlauf und Taktung der einzelnen Linien unter www.vrt-info.de/waldeifel


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