Schritt für Schritt Nachhaltigkeit

Ob Bio-Obst, fair produzierte Kleidung oder grüne Energie – das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Wir haben nun eine Sonderausgabe erstellt, die sich mit dem Schwerpunktthema »Nachhaltigkeit in unserer Region« beschäftigt. Dafür hüllen wir uns sogar in ein grünes »Gewand«.
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Foto: FF

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Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist inzwischen für viele Institutionen Leitbild für ihr politisches, wirtschaftliches und ökologisches Handeln. Nachhaltiges Leben und Arbeiten beschreibt den weitsichtigen und rücksichtsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Diesem wichtigen Thema haben wir heute eine Sonderausgabe gewidmet. Der WochenSpiegel steht in dieser Woche im Zeichen der Nachhaltigkeit. Die Sonderausgabe ist prallgefüllt mit positiven Beispielen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Ob bei einem großen Unternehmen oder im privaten Bereich. Jeder Einzelne kann sich in seinem unmittelbaren Umfeld nachhaltig verhalten und bereits mit einfachen Mitteln einen aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Die Schonung von Ressourcen, die Minimierung von Emissionen, der Gewässerschutz und ein umsichtiges Abfallmanagement haben auch für unser Verlagshaus einen hohen Stellenwert. Einen Großteil unseres Energiebedarfs deckt unsere Verlagsgruppe mit einem eigenen Blockheizkraftwerk, das überschüssige Energie ins öffentliche Netz einspeist. Damit sparen wir pro Jahr rund 7.180 Tonnen CO2 ein. Auch unsere Druckmaschinen werden sorgfältig überwacht und zertifiziert (FSC, EU Ecolabel), um sicherzustellen, dass keine schädlichen Emissionen in die Umwelt gelangen. Gleichzeitig bescheinigt uns der "Blaue Engel", das weltweit älteste Umweltsiegel, einen ressourcenschonenden Umgang mit Papier und die Umweltverträglichkeit unserer eingesetzten Druckfarben. Schon jetzt ist unsere Verlagsgruppe in der Lage, klimaneutral zu drucken. Doch unser Ziel ist es, unseren Energieverbrauch weiter zu reduzieren und die Energie-Effizienz kontinuierlich zu steigern. Und wir sind mit unseren Bestrebungen nicht alleine. Viele Unternehmen und auch Privatpersonen in unserer Region achten bereits seit langem auf Ressourcen-Schonung.

Nachhaltigkeit steht auch lokal hoch im Kurs

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm beschäftigt sich schon seit Längerem intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit. Dazu Landrat Joachim Streit: "Der Kreistag hat im November 2019 die Bildung eines Klimaschutzpaktes beschlossen. Es wurde auch ein Arbeitskreis Klimaschutz gebildet, der zusammen mit dem Ausschuss für Kreisentwicklung und Klimaschutz nachhaltige Projekte unterstützt". Nachhaltigkeit spielt auch bei der Regionalmarke EIFEL eine große Rolle. Doch nicht nur regionale Lebensmittel mit kurzen Anfahrtswegen stehen hoch im Kurs, auch die Nachfrage nach regional erzeugter Energie für den eigenen Haushalt steigt. Dazu passt, dass die Eifel schon seit vielen Jahren Vorreiter ist, wenn es um das Thema "erneuerbare Energien" geht.

Mosel-Region rüstet sich für den Klimawandel

Die Moselregion mit ihren wichtigen Wirtschaftszweigen Tourismus und Weinanbau muss sich den Herausforderungen, die steigende Temperaturen mit sich bringen, stellen. Ein Projekt der Universität Trier will zusammen mit seiner Modellgemeinde Traben-Trarbach Wege aufzeigen, wie die Akteure auf Klimafolgen ganz konkret reagieren können. "Der Klimawandel ist eine Krise mit langfristigen Folgen für die Mosel-Region. Für eine erfolgreiche Anpassung an Klimawandelfolgen ist die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure auf regionaler und kommunaler Ebene von hoher Bedeutung", sagt Projektleiterin Antje Bruns, die an der Universität Trier die Professur für Nachhaltige räumliche Entwicklung und Governance innehat. Diese Themen und noch viele weitere Artikel rund um das Thema Nachhaltigkeit, finden Sie in unseren aktuellen Wochenspiegel-Ausgaben: Wochenspiegel BitburgWochenspiegel PrümWochenspiegel WittlichWochenspiegel BernkastelWochenSpiegel Trier