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80 Termine rund um den Wein

Sie sind selbstbewußt, gelassen und ganz sicher auch in ihren Ämtern gewachsen: Die Cochemer Weinkönigin Charlotte I. und ihre Weinprinzessin Isabel sind seit einem Jahr im Amt und haben - dass muss man einfach feststellen - viel Spaß und Freude als Repräsentantinnen des Weines. Ein Treffen im Rahmen des Cochemer Weinfestes hat das bestätigt.
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Rund 80 Termine haben Charlotte und Isabel im vergangenen Jahr absolviert. "Mir war nicht bewusst, dass es soviele sind", schmunzelt die Königin, die zusammen mit ihrer Prinzessin viele neue Freundschaften im Ferienland Cochem knüpfen konnte. Dass beide "nur" indirekt mit dem Wein und dem Weinbau verhaftet sind, spielte und spielt in ihrer Akzeptanz keine Rolle. Während Charlotte vorher ab und an ihrer Oma auf deren Weingut in Eller assistierte und Isabel ihrem Onkel in Klotten bei der Traubenlese half, wurde ihnen von den anderen gekrönten Häuptern nie vorgeworfen. Und durch ein Coaching bei der ehemaligen Moselweinkönigin Janine Reichert haben sie sich auch ein gerüttelt Maß an Wein-Wissen angeeignet. Und Wissen bestimmt sowieso ihren Alltag, denn im kommenden Frühjahr stehen die Abiturprüfungen an. Was dann kommt bleibt noch offen. Eine weitere Karriere als Moselweinkönigin streben sie aber eher nicht an. Das Weinfest 2017 soll ihr letzter Höhepunkt als Weinmajestät sein. Die Zeit bis dahin wollen sie aber noch genießen und beispielsweise auch ihr Faible für Wein-Cocktails gerne weitergeben. Und dann wäre da noch eine "Prüfung": "Bis dahin müsst ihr noch mit der Monorackbahn auf das Pinnerkreuz gefahren sein", flachst Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz - der weltliche Herrscher der Moselstadt. Er ist mit seinen blaublütigen Damen bisher sehr zufrieden und wer mit ihnen über das Weinfest schlendert, der weiß warum. Ein Fotowunsch jagt den nächsten. Momente, die sie genießen, in denen sie aber auch Wert auf eine gewisse Anonymität legen, denn außer ihren Vornamen wird so manch Verehrer nichts erfahren. Fotos: Paulywww.cochem.de