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Aus der Steillage auf den Thron der Mosel

Aller guten Dinge sind drei: Zur Wahl der Moselweinkönigin treten am 16. September Anna-Maria Dehen aus Müden, Lisa Schmitt aus Leiwen und Sarah Schmitt aus Konz-Filzen an. Die Kandidatinnen präsentierten sich vorab beim Verein "BREVA Wein & Weg".
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Es ist ein Sommertag, wie aus dem Bilderbuch: Stahlblauer Himmel und der Valwiger Herrenberg - eine der bekanntesten Steillagen an der Mosel - präsentiert sich drei jungen Damen, die am 16. September Moselweinkönigin werden möchten, im gleißenden Sonnenlicht. Mit der Monorackbahn geht es steil bergauf. "Ich liebe das", erklärt Anna-Maria Dehen aus Müden. Die 23-Jährige kennt die steilen Lagen aus ihrer Lehrzeit in Bremm. Jetzt steht sie kurz vor dem Abschluss ihres Studiums des Weinbaus und der Oenologie in Geisenheim. Zur "Krönung" möchte sie gerne gekrönt werden. Im Familien- und im Freundeskreis seien alle begeistert gewesen, erzählt die Müdenerin. Mit ihr treten Lisa Schmitt aus Leiwen und Sarah Schmitt aus Konz-Filzen an. Beide sind von den Steillagen an der Terassenmosel begeistert, sind sie doch eine Besonderheit des Anbaugebiets, dass sie gerne repräsentieren möchten. "Es ist schon toll, dass diese Lagen durchgängig bewirtschaftet werden", verteilt Lisa Schmitt ein Lob an den BREVA-Verein, der seit zehn Jahren Steillagen-Winzer aus Bruttig-Fankel, Valwig und Ernst zusammengebracht hat und neben hochwertigen Weinen, so Präsidentin Anke Beilstein, auch einen Wanderweg durch den Valwiger Herrenberg geschaffen hat. "Das muss man mal miterlebt haben", sagt Rolf Haxel, Vorsitzender des Vereins Moselwein, mit Blick auf die Steillage, die für die künftigen Weinmajestäten auch Motivation sein soll - neben der Königin werden auch zwei Prinzessinnen gekrönt. Das bedeutet, dass bei der Wahl in Trier keine der drei Kandidatinnen leer ausgehen wird. "Wir sind bereits jetzt ein Super-Team", betonte Lisa Schmitt. Das soll aber den Wettbewerb nicht schmälern. Einen Vorgeschmack auf diesen gab es von Janine Reichert, Moselweinkönigin 2001/2002, die den potentiellen Nachfolgerinnen schon einmal "ein paar Fragen" präsentierte. Foto: Paulywww.brevaweinundweg.de