Stefan Pauly

Bücher für 433 Kinder

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Die Cochem-Zeller Serviceclubs haben der Tafel 433 Buchgeschenke überreicht (von links): Josefa Klötsch, Soroptimist International Club Cochem, Wolfgang Thiel Rotary Club Cochem-Zell, Max Elwig, Lions Club Cochem, Karin Steffens, Leiterin »Cochemer Tafel«, und Johannes Hoffmann, Rotary Club Cochem-Zell.

Die Cochem-Zeller Serviceclubs haben der Tafel 433 Buchgeschenke überreicht (von links): Josefa Klötsch, Soroptimist International Club Cochem, Wolfgang Thiel Rotary Club Cochem-Zell, Max Elwig, Lions Club Cochem, Karin Steffens, Leiterin »Cochemer Tafel«, und Johannes Hoffmann, Rotary Club Cochem-Zell.

Foto: Pauly

Cochem. Bücher sollen kein Luxus sein! Das hat bereits zum 13. Mal eine Aktion der Cochem-Zeller Serviceclubs für die »Cochemer Tafel« ausgelöst.

234 Jungen und 199 Mädchen – im Alter von eins bis 17 Jahren – dürfen sich in diesem Jahr über ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk freuen. Um auch Kindern und Jugendlichen aus hilfsbedürftigen Familien, die das Angebot »Cochemer Tafel« nutzen, den Zugang zu Büchern zu öffnen, haben die Cochem-Zeller Serviceclubs (Rotary Club, Lions Club, Club Soroptimist International und Rotaract) 433 Bücher gesammelt, die in der Vorweihnachtszeit verteilt werden. »In diesem Jahr war der Bedarf wegen der hohen Zahl ukrainischer Flüchtlinge sehr groß. Dabei wurde von den Betreuerinnen und Betreuern Wert darauf gelegt, dass auch sie Bücher in deutscher Sprache bekommen«, erzählt Wolfgang Thiel von den Rotariern, die die Aktion federführend begleitet haben. Unterstützt wurde die auch wieder von den lokalen Buchhandlungen, der Firma Elwig, vom Landkreis und der Sparkasse in Cochem sowie vom BVK Verlag.

Für Karin Steffens, Leiterin der »Cochemer Tafel« und ihre fast 60 Helferinnen und Helfer ein willkommenes Präsent in einer schwierigen Zeit. »Es kommen immer mehr Leute und die Ware wird immer weniger. Die Supermärkte können uns leider nicht mehr so viele Lebensmittel zukommen lassen. Wir sind deshalb froh, dass private Spender, Firmgruppen und Kommunionkinder an uns denken«, sagt Steffens.


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