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"Ech kumme wieder noh Zell"

Auf dem Barl entsteht in den kommenden Monaten das Seniorenzentrum Mittelmosel. In der Einrichtung, die mit einem Investitionsvolumen von rund 15 Millionen Euro projektiert wird, sollen 85 Pflegeplätze mit einem Wohnbereich speziell für 27 von Demenz betroffene Menschen entstehen. Zudem soll auch die Tagespflege ihren Platz im Seniorenzentrum haben.
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Frisch ans Werk: Mit dem ersten Spatenstich ist das Projekt Seniorenzentrum Mittelmosel in Zell auf den Weg gebracht. In etwas mehr als einem Jahr soll es fertig sein.

Frisch ans Werk: Mit dem ersten Spatenstich ist das Projekt Seniorenzentrum Mittelmosel in Zell auf den Weg gebracht. In etwas mehr als einem Jahr soll es fertig sein.

Mit dem symbolischen Spatenstich ist das Projekt Seniorenzentrum Mittelmosel endgültig auf den Weg gebracht. Stadtbürgermeister Hans Schwarz brachte die Freude auf den Punkt, als er von der Reaktion vieler ehemaliger Zeller Bürgerinnen und Bürger berichtete, die zurzeit in Senioreneinrichtungen in anderen Orten zu Hause sind. "Ech kumme wieder noh Zell", habe er immer wieder gehört. Die Lage in direkter Nähe zum Krankenhaus sei zudem einmalig, betonte Schwarz und VG-Bürgermeister Karl Heinz Simon nahm den Begriff "Logenplatz" gerne auf, als er über die Aussicht auf die Mosel ins Schwärmen kam. "Wir bieten unseren Kunden, was sie brauchen", ist Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin des Betreibers, der Katharina Kasper ViaSalus Gmbh, sicher. Das Angebot reiche von stationärer über die teilstationäre Pflege bis hin zur Tagespflege. Die Ausstattung sei dabei dem "Leitbild des neuen Alters" und der "Gesellschaft des langen Lebens" angepasst. Dabei kämen die Wurzeln der christlischen Tradition, die mit den "Armen Dienstmägden Jesu Christi" am Standort Zell immerhin schon 130 Jahre zähle nicht zu kurz. Deshalb sei der Spatenstich, so die Provinzrätin des Ordens, Schwester Antonie Wiß, auch ein "emotionaler Moment für alle Beteiligten". Bauherr und Investor der rund 5.500 Quadratmeter großen Senioreneinrichtung ist die "WI-IMMOGroup". www.katharina-kasper-gruppe.deFoto: Pauly