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Endphase bei der Wahl um die Mosel-Krone

In wenigen Tagen entscheidet sich, wer die Krone der Mosel-Weinkönigin 2017/18 tragen darf. Fünf Kandidatinnen haben sich um das Amt beworben.
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Die Jüngste von ihnen ist die 18-jährige Hanna Gietzen, die seit 2016 als Ortsweinkönigin von Alf im Einsatz ist. Am Freitag, 8. September, wird in der Trierer Europahalle eine Jury aus Wein- und Tourismusfachleuten, Medienvertretern sowie der Deutschen Weinkönigin Lena Endesfelder, entscheiden, ob sie die neue Weinmajestät wird. Im Gespräch hat sie erzählt, warum sie die Richtige für die Mosel-Krone ist.
Wie fühlen Sie sich so kurz vor der Wahl?
Ich muss schon zugeben, dass ich etwas aufgeregt bin. Aber ich denke, ein bisschen Nervosität ist auch angemessen. Ich genieße die Zeit aber vor allem. Ich habe so viele nette Leute kennengelernt, denen ich ohne die Kandidatur nie begegnet wäre.
Das heißt Sie kommen auch mit Ihren »Konkurrentinnen« gut aus?

Ja, total. Als ich die anderen Kandidatinnen kennengelernt habe, war ich so glücklich. Alle sind wirklich nett und ich freue mich schon sehr auf unser nächstes Treffen.
Warum sollte die Jury Sie als neue Mosel-Weinkönigin aussuchen?
Ich wünsche es mir wirklich so sehr und ich fühle mich in der Lage dieses Amt und besonders den Wein aus unserem schönen Gebiet gut zu vertreten. Außerdem stecke ich andere Menschen gerne mit meiner guten Laune an und ich möchte eine ganz natürliche und ‚lockere‘ Weinkönigin werden.
Wie bereiten Sie sich auf die Wahl vor?
Ich eigne mir momentan das ganze theoretische Fachwissen an. Im Weinbaubetrieb meiner Eltern, in dem ich derzeit auch arbeite, habe ich nämlich vor allem das praktische Wissen und den Umgang mit Menschen gelernt. Ansonsten möchte ich die Wahl einfach genießen, denn ich kann nur gewinnen - an Bekanntschaften und Erfahrungen.
Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?
Ich habe gerade mein Fachabitur gemacht und ab Oktober mache ich ein FSJ im psychologischen Bereich. Das lässt sich auch gut mit dem Amt vereinbaren. Außerdem würde ich in dem Bereich später gerne arbeiten. Wenn das nichts wird, dann kann ich mir vorstellen im Weinmanagement tätig zu werden. Ich möchte den Wein und unser Gebiet einfach ‚an den Mann bringen‘, denn Wein verbindet. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Karten für die Wahl gibt es unter bb@weinland-mosel.deFoto: Wicher