Jutta Kruft

Gemeinsame Alarmübung

Cochem. Feuerwehr der Verbandsgemeinde Cochem und Bundeswehrfeuerwehr des Standortes Büchel zusammen im Einsatz.
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Die Feuerwehrübung fand auf dem Geländes des Bauhofes in Cochem statt.

Die Feuerwehrübung fand auf dem Geländes des Bauhofes in Cochem statt.

Foto: VG Cochem

Am vergangenen Freitag fand im Bauhof der Stadt Cochem eine Alarmübung der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Cochem mit der Bundeswehrfeuerwehr des Standortes Büchel statt. Pünktlich um 18 Uhr wurden die Einheiten per Sirene und Funkmelder alarmiert. An der Übung nahmen insgesamt 78 Helferinnen und Helfer folgender Einheiten teil: FFW Cochem, alle Löschzüge, FFW Klotten, FEZ, Führungsstaffel, Jugendfeuerwehr Cochem, Bundeswehrfeuerwehr des Standortes Büchel, DRK Einheiten des OV Cochems, OV Cochem-Land/Klotten und OV Treis-Karden. Wie bei einer Alarmübung üblich, waren die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr der VG und des DRK vorher nicht informiert.

Beim Eintreffen stellte sich den Kräften folgendes Szenario dar: Ein Luftfahrzeug (Tornado) war auf dem Gelände des Bauhofs abgestürzt und hat dabei einige Personen verletzt. Der Pilot konnte sich zwar mit dem Schleudersitz retten, blieb aber mit seinem Fallschirm in einem Baum hängen. Der abgelöste Schleudersitz hat das Dach des Bauhofs durchschlagen, wodurch im Gemeinschaftsraum Mitarbeiter verletzt wurden. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einheiten zu üben und die jeweiligen besonderen Fähigkeiten der verschiedenen Einheiten kennenzulernen. Begleitet wurde die Übung durch die Wehrleitung sowie den BKI Markus Morsch. Vor Ort machten sich Bürgermeister Wolfgang Lambertz, Stadtbürgermeister Walter Schmitz und der Leiter des Ordnungsamts, Udo Bukschat, ein Bild der Lage. Anschließend informierten sich die Cochemer Einheiten über die besonderen Gefahren, die von einem Schleudersitz ausgehen.

Gute Zusammenarbeit

Am Ende der dreistündigen Übung lobten alle Beteiligten die gute Zusammenarbeit aller Einheiten, besonders auch auf Führungsebene. So war es beispielsweise gelungen, den Informationsfluss zwischen den Einsatzleitwagen der Feuerwehr und des DRK schnell und effektiv aufzubauen. Auch die Zusammenarbeit mit der Bundeswehrfeuerwehr funktionierte reibungslos. "Regelmäßige Übungen, auch über die Grenzen der Einheiten hinweg, sind wichtig, um die hohe Einsatzbereitschaft unserer Rettungskräfte zum Schutz unserer Bevölkerung zu gewährleisten", so Bürgermeister Lambertz. Auch wenn die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Cochem schon einmal bei der Havarie eines Luftfahrzeugs geholfen hat, hoffen alle Teilnehmer ausnahmslos, sich einem solchen Ernstfall niemals stellen zu müssen.


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