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Landesweiter Probealarm mit "Katwarn"

Wenn am Montagvormittag, 9. April, gegen 11 Uhr bei den angemeldeten Nutzern das Handy-Warnsystem "Katwarn" über die Mobiltelefone klingelt, gibt es keinen Grund zur Unruhe, denn es handelt sich um einen Probealarm des elektronischen Warn- und Informationssystems.
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"Katwarn" ist im gesamten Bereich der Integrierten Leistelle Koblenz und damit auch im Landkreis Cochem-Zell eingeführt. Der Probebetrieb wird rund 20 Minuten dauern und in allen Kommunen des Landkreises geschaltet. Es wird die Funktionsfähigkeit der "Warnung der Bevölkerung" überprüft. Bei Gefahrensituationen wie Hochwasser, Großbränden oder Industrieunfällen ist es mit dem Warn- und Informationssystem zusätzlich zu den etablierten Warnungen durch Polizei, Feuerwehr sowie Fernsehen und Rundfunk möglich, den Bürgern per Smartphone-App Warnungen und Verhaltenshinweise herauszugeben. Ein Warnhinweis kann zum Beispiel lauten: "Großbrand, gültig ab sofort, Fenster und Türen schließen". Nur Menschen, die sich im gefährdeten Gebiet aufhalten oder diesen Ort ausgewählt haben, erhalten diese Informationen. Zudem übermittelt die Anwendung Warnungen zu "extremen Unwettern" des Deutschen Wetterdiensts. Landrat Manfred Schnur: "Solche Tests sind wichtig und notwendig, um die Mitarbeiter in der Anwendung von ,Katwarn' zu schulen und die Menschen an die Funktionsweise zu erinnern und für den Katastrophenschutz zu sensibilisieren." Die Cochem-Zeller Nutzer von "Katwarn" werden den Hinweis bekommen, dass es sich bei der Alarmierung um einen Probealarm handelt.  Die Anmeldung zu "Katwarn" ist freiwillig und kostenfrei. Die App steht kostenlos zur Verfügung: • iPhone im App Store • Android Phone im Google Play Store • Windows Phone im Windows Store Foto: Archiv


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