Liebe, Alkohol, Messer und eine Katze

Die Cochemer Polizei hat in der Nacht von Montag auf Dienstag, 18. auf 19. Januar, mit einem Beziehungsstreit zu tun gehabt. Dabei spielten wohl Liebe, Alkohol, ein Messer und nicht zuletzt eine Katze Hauptrollen.
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Laut Polizeibericht rief ein 40-jähriger Mainzer auf der Dienststelle in Cochem an und berichtete, dass eine 20-jährige Freundin möglicherweise in einer Gefahrensituation durch ihren aktuellen 39-jährigen Freund ausgesetzt sei. Er habe sie schreien gehört, als das Telefongespräch mit ihr abbrach. Der Mainzer wollte seine gute Bekanntschaft aus der Situation befreien und sie abholen, bat die Polizei aber um schnelle Überprüfung vor Ort. Die Polizisten konnten lediglich verbale, alkoholbedingte Streitigkeiten - sie hatte 2,35 Promille, er 1,93 Promille Atemalkohol - feststellen. "Dennoch hatte man sich lieb", heißt es im Polizeibericht. Als der Mainzer vor Ort eintraf, eskalierte die Situation. Der 39-Jährige bedrohte ihn mit einem Messer. Zudem wies die Freundin oberflächliche Schnittverletzungen auf, die sie sich selbst zugefügt haben will. Letztlich löste die Polizei die Situation. Der Freund wurde nach einer Blutentnahme im Krankenhaus zu einer Übernachtungsmöglichkeit fern seiner Wohnung gebracht. Der Mainzer bot der Frau an mit in die Landeshauptstadt zu kommen. Dem stimmte sie zu - aber nicht ohne ihre Katze. Dies lehnte der Mainzer ab. So trat dieser wieder den Heimweg an und die Frau blieb in ihrer Wohnung - mit der Katze. Symbolfoto: Archiv