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Mahnwache für eine gewaltfreie Welt

In der vergangenen Woche stiegen im Rahmen der NATO-Übung "Cold Igloo" Kampfjets vom Fliegerhorst Büchel auf. Bei dieser Übung soll der Abwurf von Atomwaffen - die auch auf dem Fliegerhorst gelagert sein sollen - trainiert worden sein.
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Unsere Zukunft soll atomwaffenfrei sein, fordern die Friedensaktivisten um Matthias Engelke. Der evangelische Pfarrer trägt die Losung der Mahnwache auf dem Kreuz: "Atomwaffen abschaffen - jetzt!" Start der Demonstration für den Frieden war am Mittwochmittag - pünktlich um 11.57 Uhr. "Die Gefahr eines Atomkrieges ist gestiegen. Es ist drei vor zwölf", formuliert Engelke seine Einschätzung, die vor dem Hintergrund der Konflikte in der Ukraine und in Syrien die Welt an den "Rand einer Katastrophe" gebracht hätten. "Atomwaffen gehören weg. Sie sind ein Verbrechen gegen die Menschheit", sagt Engelke, der eine Idee von Pfarrer Rainer Schmid aufgegriffen hat, der im August mit dem Kreuz vor dem Fliegerhorst demonstrierte. Dass in Büchel Atomwaffen lagern ist für die Aktivisten klar, ohne dass es bisher bestätigt wurde. "Dass wir hier sind ist unser gutes Recht auf freie Meinungsäußerung. Ich weiß, dass viele Soldaten auch so denken wie wir", erklärt der Pfarrer, der bis Donnerstagmittag, 11.57 Uhr, das "Kreuz" zeigen will. Die Zahl der Mitstreiter - und sei sie auch noch so gering - freut ihn: "Alles fängt klein an." Foto: Pauly