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Mit der Strömung treiben lassen

26 unerschrockene Männer und Frauen sowie ein mutiger Elfjähriger ließen sich vom kühlen Nass der Mosel nicht abbringen, um beim 28. Neujahrsschwimmen der DRK-Wasserwacht Cochem dabei zu sein.
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Sah es unter der Woche noch nach Hochwasser und damit nach einer möglichen Absage des Neujahrsschwimmens von Ernst nach Cochem aus, konnte mit dem Fallen der Temperaturen auch eines des Pegels festgestellt werden, so dass DRK-Geschäftsführer Rainer Brauburger die Schwimmer mit einem lauten Hupton in die Mosel schicken konnte. Dabei war mit Sarah Schmitz aus Büchel auch eine Neueinsteigerin. Ausgerüstet mit einem Strohhut ging es zur Premiere, die sie cool und mit viel Spaß erleben wollte. Eine knappe Stunde später stieg sie schon ein wenig erschöpft aus dem Fluss, fand  aber alles wunderbar. Gerade bei den Schwimmern, die nur über einen halbtrockenen oder nassen Tauchanzug verfügen konnten, war das Empfinden zeitweise halt doch von einer unangenehmen Kälte geprägt. Das galt auch für den elfjährigen Gerrit Stein, der ein bisschen müde, aber zufrieden den Moselfluten entstieg. Seine "Wassertaufe" hatte er bereits vor zwei Wochen in der Erft bekommen. Gänzlich aus dem Häuschen waren die "Plenter Rennenten". Thorsten, Ansgar und Dennis - alle drei aus Ernst - ließen es an der Mündung der Endert noch einmal krachen und erfreuten sich gegenseitig mit dem kühlen Nass. Eigentlich schade, dass die Teilnehmerzahlen in den vergangenen Jahren eher rückläufig sind. "Vielleicht liegt es daran, dass zum Jahrestsstart das Schwimmen in Flüssen mittlerweile häufiger angeboten wird", mutmaßt Hans-Peter Stein, Technischer Leiter der DRK-Wasserwacht Cochem. Beim Blick auf die Zuschauerresonanz - sowohl in Ernst als auch in Cochem - konnten die Veranstalter allerdings zufrieden sein, denn beim Publikum vezeichnet das Neujahrsschwimmen Zuwachsraten. Foto: Pauly