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"Mitten im Arbeitsleben"

Die Bilanz der beruflichen Aktionstage für Menschen mit Behinderung ist im Landkreis Cochem-Zell positiv ausgefallen.
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Die Werkstattbeschäftigten und die Förderschüler erhielten vom Schirmherren, Landrat Manfred Schnur, Zertifikate für ihre erfolgreich absolvierten Praktika. Den  beteiligten Betrieben wurde mit einer Urkunde gedankt.

Die Werkstattbeschäftigten und die Förderschüler erhielten vom Schirmherren, Landrat Manfred Schnur, Zertifikate für ihre erfolgreich absolvierten Praktika. Den beteiligten Betrieben wurde mit einer Urkunde gedankt.

Elena Sidorenko und Stefanie Stenzhorn arbeiten seit zwei Jahren beziehungsweise seit einem Jahr im Seniorenzentrum Seeblick in Ulmen. Elena ist im Speisesaal der Einrichtung und Stefanie bei der Reinigung eingesetzt. Die beruflichen Viten der jungen Frauen sind Beispiele für eine gelungene Inklusion. Ein Weg, der über die sogenannten beruflichen Aktionstage "Mitten im Arbeitsleben" geebnet werden soll. Von Ende August bis Ende September haben 20 Menschen mit Behinderung aus den Caritas-Werkstätten, den Mosellandwerkstätten, der St. Martin-Schule in Düngenheim und der Astrid-Lindgren-Schule aus Dohr Praktika in regionalen Unternehmen des "ersten Arbeitsmarkts" absolviert. "Ziel unserer Aktionstage ist es, den Beschäftigten in unseren Caritas Werkstätten eine Alternative zum klassischen Werkstattarbeitsplatz zu bieten und mehr Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu vermitteln", so Doris Hein, Leiterin der Virtuellen Werkstatt "XTERN" der Caritas-Werkstätten. Ein Beispiel: Martin Loosen hat einen Schritt in diese Richtung machen können. Er absolvierte ein Praktikum in der Firma Karosserie- und Fahrzeugbau Erich Michels in Cochem-Brauheck und wird dort jetzt mit der Eingliederungshilfe "Budget für Arbeit" in eine versicherungspflichtige, tariflich entlohnte Beschäftigung übernommen. Weitere Informationen: www.st-raphael-cab.deFoto: Pauly


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