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Spende hat gezeigt, was wirklich wichtig ist

Die 15-jährige Cora aus Zettingen hat Blutkrebs. Sie kann nur überleben, wenn es - irgendwo auf der Welt - einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen im Blut gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Ein solcher Mensch war Rita Schopp (36) aus Masburg für ein zweijähriges Kind aus den USA.
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Rita Schopp ließ sich 2003 typisieren, als ein Mann aus ihrem damaligen Radsportclub an Leukämie erkrankt war. Nur wenige Monate später wurde sie genauer typisiert, da sie für eine Transplantation erstmals in Frage kam. Das war dann nicht der Fall, aber im Oktober 2011 war es soweit. "Es war ein Glücksmoment, denn man gibt jemanden die Chance zu leben", so die Masburgerin, die nach einer sehr intensiven Untersuchung Ende Dezember 2011 in Dresden operiert wurde. "Ich war nach einem Tag wieder zu Hause", will sie künftigen Spendern die Angst nehmen. Nach einer ersten positiven Rückmeldung musste sie allerdings erfahren, dass das Kind im August 2012 verstorben ist. "Ich hab‘ einfach geheult, aber es verändert das Leben und zeigt was wirklich wichtig ist: Wertschätzung, Nähe und Verbundenheit", fasst sie ihre Erfahrungen zusammen. Foto: Paulywww.dkms.de