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Von der Mosel an die Seine

Mit Hilfe eines neuen Fördervereins will die RG Treis-Karden ein "Team Paris 2024" auf die Beine stellen.
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Wollen eine finanzielle Basis für den Leistungssport  bei der RG Treis-Karden schaffen (v. l.): Madeleine Dazert-Balthasar, stellvertrende Vorsitzende Förderverein, Michael Hippert, Vorsitzender Förderverein, Klaus Bischof, Vorsitzender RG Treis-Karden, und Hans-Peter Schössler.

Wollen eine finanzielle Basis für den Leistungssport bei der RG Treis-Karden schaffen (v. l.): Madeleine Dazert-Balthasar, stellvertrende Vorsitzende Förderverein, Michael Hippert, Vorsitzender Förderverein, Klaus Bischof, Vorsitzender RG Treis-Karden, und Hans-Peter Schössler.

Die RG Treis-Karden gehört zu den erfolgreichsten Vereinen der Region. Unter anderem konnten die Ruderer und Ruderinnen 20 WM-Medaillen und 132 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften gewinnen. Eine Basis der Erfolge ist die Kooperation mit dem Kurfürst Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld. In der Partnerschule des Sports werden Talente gesichtet und bei der RG Treis-Karden weiter gefördert. Jahrzehntelang stand Michael Hippert für dieses Erfolgsmodell. Der ehemalige Lehrer hat jetzt als Vorsitzender des "Vereins zur Förderung des Ruder-Leistungssports" eine neue Rolle als "Steuermann" übernommen. Ihm zur Seite steht als Stellvertreterin Madeleine Dazert-Balthasar als ehemalige Schulleiterin des Münstermaifelder Gymnasiums. Mit Jonas Wiesen aus Brieden, der aktuell Steuermann im Deutschland-Achter ist, hat sowohl die RG als auch der Förderverein ein leistungssportliches Aushängeschild. "Ich will die erste olympische Medaille holen, möglichst eine goldene", umreisst Wiesen seine Zielsetzung. Das wäre in Paris 2024 möglich. Ein Datum und ein Ort, das sich die Treis-Kardener zu eigen gemacht haben, um ihren Anspruch zu definieren und die Olympischen Spiele an der Seine zu einem Heimspiel für Athleten und Fans zu machen. "Unser Verein ist übersichtlich, modern und erfolgsorientiert. Dafür haben wir unser Training mit Blick auf die Weltspitze ausgelegt", so Hippert. Allerdings ist das Rudern eine Sportart für Idealisten und keine, um Geld zu verdienen. Deshalb wolle man mit den Mitteln, die der neue Förderverein generiert eine finanzielle Basis für den Leistungssport sichern. Weitere Info: www.teamparis2024.deFoto: Pauly