Arbeit schafft Perspektiven

NRW-Initiative fördert junge Geflüchtete mit Duldungs-Status

Altkreis Monschau. »Integration gelingt durch Arbeit.« Deswegen freut Dr. Michael Ziemons, Sozialdezernent der Städteregion Aachen, die neue NRW-Initiative »Durchstarten in Ausbildung und Arbeit«, der sich alle Kommunen in der Region anschließen.

Ziel des landesweiten Programms ist es, junge Geflüchtete zwischen 18 und 27 Jahren zu fördern und in Arbeit zu bringen. »Eine Duldung kann mehrere Jahre dauern - es kann nicht sein, dass wir den zu uns Geflohenen in dieser Zeit keine Perspektive bieten, sondern sie nur verwahren«, so Ziemons. Daher wurden nun vier so genannte »Teilhabemanager« in den neun Kommunen des ehemaligen Kreises Aachen eingestellt - eine halbe Stelle wurde für die drei Nordeifel-Kommunen eingerichtet. Sie kümmern sich darum, dass die jungen Geflüchteten - etwa 400 leben in der Städteregion jenseits der Kaiserstadt - den Schulabschluss nachholen können, sprachlich gefördert und berufsbegleitend fortgebildet werden sowie spezielle Integrationskurse besuchen. »Jeder Geflüchtete wird individuell betreut«, versichert Saskia Wilm vom Kommunalen Integrationszentrum Städteregion Aachen. Sie koordiniert das Programm zentral für die beteiligten Kommunen. Insgesamt könnten 1000 Asylbewerber mit diesem Programm gefördert werden.

Eschweiler und Stolberg bereits 2018, die anderen Kommunen seit 2019 haben sich der NRW-Initiative angeschlossen, für das das Land etwa 1,2 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Die Städteregion investiert 200.000 Euro, die Personalkosten für die Teilhabemanager tragen die Kommunen.

Johannes Burggraef ist im Nordkreis als Teilhabemanager unter der Devise »Gemeinsam klappt´s« aktiv und hat bereits 20 junge Menschen gezielt fördern können: »Ganz gleich, ob sie bleiben können oder nicht: Die Geflüchteten tun etwas Sinnvolles und können sich gezielt auf das Berufsleben vorbereiten. Das löst übrigens auch Probleme auf dem deutschen Arbeitsmarkt.«

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