Boardhalter aus Meeresplastik

Zwischenprämierung bei AC2-Gründerwettbewerb

Altkreis Monschau. Wandaufhängungen für Boards aus recyceltem Plastik aus dem Meer sind der Rennern bei »AC Quadrat - dem Gründungswettbewerb«. Der Gründer von »Minimal Mount« und Student der Fachhochschule Aachen, Kai Langohr, wurde von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Presse mit dem »Best-Pitch-Award« ausgezeichnet. Die Konstruktionsweise der Halterungen erlaubt, dass sie vollständig hinter den Boards verschwinden und sie so an der Wand zu schweben scheinen.

Die GründerRegion Aachen hat zehn Erfolg versprechende Gründungsideen ausgezeichnet - diese bekamen jeweils 250 Euro sowie eine Gutschein für ein CoWorking im DigitalHUB in Aachen.

Insgesamt waren 66 Businesspläne eingereicht worden. »Die Bandbreite an Ideen war wieder erfreulich groß. Das zeugt von einer kreativen Szene in unserer GründerRegion«, sagt Christian Laudenberg, Geschäftsführer der GründerRegion Aachen. Von Modedesign, Bekleidung und Schuhen, Softwareentwicklung und Babyzubehör, über fliegende Transportdrohnen, bis zu einem Erlebnishof für Kinder und Jugendliche ist die Palette an Gründungsideen in diesem Jahr wieder breit gefächert.

»Ziel von AC Quadrat - der Gründungswettbewerb ist es, alle Gründungsideen mit Unterstützung des ehrenamtlichen Beraternetzwerks zu begleiten und die aussichtsreichsten Businesspläne des Wettbewerbs zu küren«, sagt Peter Kampmeier, Leiter von AC Quadrat - der Gründungswettbewerb.    

Eine Anmeldung beim laufenden Gründungswettbewerb ist weiterhin möglich. Für die bislang 66 eingereichten Projektideen geht es jetzt in die nächste Phase, in der die Entwicklung eines Detail-Geschäftsplanes im Mittelpunkt steht. Dieser muss spätestens am Montag, 22. März, bei der Geschäftsstelle der GründerRegion eingereicht werden. Alle Teilnehmer haben weiterhin die Chance, die Siegprämie von 10.000 Euro einzustreichen, die am 7. September verteilt werden soll. Weitere Infos und den Stream zur Veranstaltung gibt es  auf www.ac-quadrat.de

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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