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DreiländerRegion gegen Tihange

EU-Parlamentspräsident Schulz wird in Brüssel empfangen

Altkreis Monschau. Ein deutlicheres Zeichen der Solidarität kann es kaum geben: Über 50 (!) Kommunen aus den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland wollen sich den Aktivitäten der StädteRegion Aachen gegen „Tihange 2“ anschließen. Städteregionsrat Etschenberg hat jetzt alle Hauptverwaltungsbeamten im Haus der StädteRegion empfangen, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Als nächster bedeutender Schritt ist ein gemeinsamer Termin bei der EU-Kommission geplant, wo die Gruppe von EU-Parlamentspräsident Schulz empfangen wird.

Ziel ist es, dem amtierenden EU-Kommissar für Energie Miguel Arias Cañete einen Fragenkatalog zu überreichen und ihn um Auskunft über die der Kommission vorliegenden Informationen in Sachen Tihange zu bitten. Der Termin wird in den nächsten Wochen stattfinden.

„Die Bürgerinnen und Bürger unserer Kreise, Städte und Gemeinden in den Niederlanden, Luxemburg, Belgien und Deutschland sind zutiefst besorgt und beunruhigt über die Sicherheit des belgischen Kernreaktors Tihange 2. Wir werden deshalb die EU-Kommission auffordern, ihre Informationsansprüche gegenüber dem Königreich Belgien geltend zu machen und zu prüfen, ob das Königreich Belgien mit seinem Vorgehen in Bezug auf den Kernreaktor Tihange 2 gegen Vorgaben aus den europäischen Verträgen verstoßen hat beziehungsweise verstößt“, erklärt Städteregionsrat Helmut Etschenberg, der inzwischen immer mehr Mitstreiter an seiner Seite weiß: „Viele Kommunen haben sich bei uns gemeldet und ihre Unterstützung angeboten. Es sind derzeit schon weit über 50, darunter Kreise aus Rheinland-Pfalz, dem Regierungsbezirk Köln und große Städte wie die Landeshauptstadt Düsseldorf die Millionenstadt Köln. Besonders freut mich das Engagement der niederländischen Nachbarn und der Kommunen aus Luxemburg!“

Henri Kox, Bürgermeister von Remich (LU), ist es gelungen, rund 30 Kommunen als Solidargemeinschaft aus dem Großherzogtum Luxemburg zu gewinnen. „In den 30 Kommunen leben mehr als die Hälfte der Einwohner“, betont Kox die besondere Betroffenheit der Bevölkerung.

Die Vertreter aller Kommunen haben unisono zum Ausdruck gebracht, dass sie das bisherige Vorgehen der StädteRegion Aachen uneingeschränkt unterstützen wollen. Sie haben auch einen freiwilligen finanziellen Solidarbeitrag angeboten, der nach Größe der Gebietskörperschaft zwischen 1.000,- und 3.000,- Euro liegt.

Besonders froh ist Etschenberg darüber, dass er den anerkannten Experten Professor Wolfgang Renneberg für das weitere Verfahren gegen Tihange 2 gewinnen konnte. Als Physiker, Jurist und Leiter des Büros für Atomsicherheit leistet Renneberg wertvolle Arbeit zur Vorbereitung des zweiten Klageverfahrens, das die StädteRegion Aachen vor dem Gericht erster Instanz anstrebt. Auch niederländische und luxemburgische Kommunen wollen eine Klage vor dem Gericht der ersten Instanz prüfen. Vor diesem Gericht wird es darauf ankommen, die persönliche Betroffenheit der Menschen in der jeweiligen Region explizit nachzuweisen. Diese Klage wird sorgfältig vorbereitet!

Die erste Klage der StädteRegion Aachen vor dem belgischen Staatsrat läuft bereits seit Anfang Februar. Vor dem obersten belgischen Verwaltungsgericht geht es in erster Linie um die Frage, ob es überhaupt eine Genehmigung für das Wiederhochfahren der „Pannenreaktoren“ gegeben hat.

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Kommentar von Cremers
Nicht nur Pannen, sondern auch den Terror vor unsere Haustür, verlangen ein Umdenken mit den Umgang von Atom. Jeden Tag länger am Netz, geben den Terroristen Planungsfreiheit. Was wir grade in Brüssel erleben, werden bei einer Attacke auf ein AKW als Peanuts erscheinen.....

Erster G8-Jahrgang feierlich verabschiedet

VG Traben-Trarbach. Bereits zum zweiten Mal innerhalb von knapp drei Monaten wurde am Traben-Trarbacher Gymnasium eine Abiturfeier ausgerichtet: Der erste „G8"-Jahrgang verlässt nach acht Jahren gymnasialen Unterrichts und mit der Allgemeinen Hochschulreife in der Tasche die Schule. Ende März, am letzten Tag vor den Osterferien, erhielten bereits die letzten „G9"-Schüler des Gymnasiums ihre Reifezeugnisse. Damit ist der Übergang der Schule von ehemals 13 Schuljahren, davon neun Jahre am Gymnasium (G9), hin zum Abitur nach zwölf Schuljahren vollständig vollzogen. Die Abiturzeugnisse überreichte Oberstudiendirektor Rudolf Müller-Keßeler, Schulleiter des Gymnasiums, im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung. Alle Absolventen beenden ihre schulische Karriere - den Ressentiments gegenüber dem verkürzten Bildungsgang zum Trotz - mit guten und sehr guten Abschlussnoten. Fast 30 Prozent konnten sich über eine Eins vor dem Komma freuen. Überdies wurden zahlreiche Preise und Ehrungen für herausragende schulische Leistungen und beispielhaftes soziales Engagement überreicht. Die Abiturienten und Abiturientinen des ersten G8-Jahrgangs am Gymnasium Traben-Trarbach sind: aus der VG Kirchberg: Melena Bohr (Wahlenau), Maximilian Henn (Niedersohren), Regina Herdt (Lautzenhausen), Kim-Manuel Mähringer-Kunz (Niederweiler), Jana Theiß (Niederweiler); aus der VG Rhaunen: Lisa Waldt (Rhaunen); aus der VG Traben-Trarbach: Florian Ames (Kinheim), Chiara Bartz (Enkirch), Johannes Böhm (Kröv), Felix Claus (Enkirch), Raphael Hauth (Kröv), Nico Hommer (Burg), Julia Kettermann (Enkirch), Sopie Kettermann (Enkirch), Ludwig-Christopher Lauer (Irmenach), Alina Lebenstedt (Kröv), Marvin Moseler (Kröv), Jasmin Mosowski (Kröv); aus Traben-Trarbach Stadt: Luca Gesser, Carla Huesgen, Arber Mulaj, Mirabella Müller, Lukas Werling, Marius Weyel, Lea Wiedemann; aus der VG Zell: Derek Christ (Blankenrath), Jannik Franken (Peterswald-Löffelscheid), Niklas Franken (Peterswald-Löffelscheid), Lea Kroth (Briedel), Yannick Kühn (Pünderich), Katharina Maria Mees (Briedel), Bettina Reinisch (Bullay), Claire Schönborn (Peterswald-Löffelscheid), Anna Maria van Hall (Pünderich), Jonathan Wirachowski (Peterswald-Löffelscheid), Chiara Zirwes (Peterswald-Löffelscheid); aus der Stadt Zell: Robin Brohl, Nadja Watzek. Foto: E. Raetz Bereits zum zweiten Mal innerhalb von knapp drei Monaten wurde am Traben-Trarbacher Gymnasium eine Abiturfeier ausgerichtet: Der erste „G8"-Jahrgang verlässt nach acht Jahren gymnasialen Unterrichts und mit der Allgemeinen Hochschulreife in der…

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