Eine Fächerkarte mit Monschauer Motiven

Außergewöhnliche Ansichten machen Kalender besonders

Monschau. Postkarten-Motive gibt es viele aus und über die Monschauer Altstadt: 17 verschiedene von ihnen zieren eine außergewöhnliche Fächerkarte, die Anfang des 20. Jahrhunderts vom Weiss-Verlag vertrieben wurde. Und über 100 Jahre später erinnert das Titelblatt des Jahreskalenders »Gruß aus Montjoie« an diese einzigartige Handarbeit.

Auf den Monatsblättern haben der Vorsitzende der Musikvereinigung Montjoie, Hilmar Weber, sowie die rührigen Postkarten-Sammler Manfred Brandenburg und Franz-Wilhelm Hermanns an die Bedeutung Monschaus als Tuchmacherstadt erinnert, aber auch dokumentiert, dass es einst eine Badeanstalt nahe Dreistegen gab oder wie es vor nicht allzu langer Zeit am heutigen Kreisel in der Laufenstraße ausgesehen hat. Auch das Hotel »Alt Montjoie«, das 1622 erbaut wurde, war einst eine Bäckerei, das Hotel Perlenau eine Farbholzmühle und im »Mühlchen« Tuchscheren-Schleifer beheimatet.

Der Kalender ist ein Produkt der Musikvereinigung Montjoie 1926, die mit dem Verkaufserlös ihre Arbeit finanziert. Gerade durch den Ausfall vieler Veranstaltungen wie die Monschauer Musikwoche sind die Blasmusiker auf andere Einnahmequellen angewiesen. Neben den historischen Motiven gibt es auch kurze Erläuterungen und einen Bezug zum aktuellen Zustand des Sichtbaren.

Der Kalender in 300-facher Auflage ist erhältlich in der Marien-Apotheke in Imgenbroich sowie in der Altstadt bei der Monschau Touristik, Sparkassen-Geschäftsstelle in der Laufenstraße, in Birgits Lädchen, in der Historischen Senfmühle und im Angel´Share Glenn sowie bei den Mitgliedern der Musikvereinigung. Außerdem kann er online bestellt werden unter www.musikverein-montjoie.de

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