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"Klimaschutz ist unser Ziel"

Über 100 Demonstranten ziehen durch Monschau

Monschau. "Wir sind jung, wir sind laut, weil Ihr uns die Zukunft klaut". So und so ähnlich hallte es am Freitag Vormittag durch die Straßen der Monschauer Altstadt. Über 100 Aktivisten, Sympathisanten und Interessierte beteiligten sich an der Demonstration der Ortsgruppe Monschau/Eifel der "Fridays for future"-Bewegung.

"Schön, dass so viele gekommen sind und mit uns ein Zeichen setzen wollen", verkündete Organisator Benjamin Dick. Er dankte Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter für die Unterstützung, die die jungen Menschen für ihren Einsatz lobte. "Eure Bewegung hat eine breite Diskussion ausgelöst", so Ritter.

Mit Fahnen, Plakaten und Megaphon machten sich die Demonstrationen auf in die Altstadt, wo sie von vielen Einheimischen und Touristen mit Zustimmung empfangen wurden. Da hielten Passanten ihre Stoffbeutel hoch, die sie statt Plastiktüten für den Einkauf verwendeten. Da gab es spontanen Applaus und zahlreiche Photos wurden geschossen, ehe der Zug auf dem Marktplatz anhielt.

Rüdiger Haude, Privatdozent vom Historischen Institut der RWTH und einer der Gründer der Aachener Regionalgruppe von "Scientists for future" sicherte den jungen Aktivisten die Unterstützung der Wissenschaft zu. Er kritisierte, dass die Bundesregierung vom Kurs einer guten Klimapolitik samt eingeleiteter Energiewende im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts abgekommen sei, um die Interessen der Stromkonzerne zu verfolgen. Er forderte einen raschen Kohleausstieg und, dass endlich konkret Klimaschutz betrieben werde.

Nach einem weiteren Marsch durch die Altstadt bewerten die jungen Organisatoren der Monschauer Ortsgruppe ihre erste Demonstration als Erfolg, die ihnen Mut macht für weitere Aktionen.

 

 

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Kommentar von Rentner opa
Soeben lese ich im Internet den Artikel über die Demo in Mon und ich sage allen, die teilnamen Glückwunsch , keine Randale sondern auf die Probleme hinweisen.
Weiterso die Jugend hat ein Recht und die Pflicht uns auf unbeabsichtigte Fehler der Vergangenheit hinzuweisen.
Vieleicht werden die ewig gestriegen auch noch wach.