Um das Grünenthal wird umgeleitet

Neue Rurbrücke und Radweg-Ausbau erfordern Vollsperrung

Widdau. Zunächst die Vollsperrung am Gericht, dann die Arbeiten an Fringshaus, zwischendurch die Bundessstraße in Vossenack und nun das Grünenthal: Auf Eifeler Straßen wird eifrig gebaut.

Am Montag, 2. September, beginnt die StädteRegion Aachen mit dem Ersatzneubau der Rurbrücke »Grünental« nahe Widdau. Da die Errichtung einer temporären Behelfsbrücke wegen der engen Platzverhältnisse und aus Gründen des Naturschutzes nicht umsetzbar ist, sind die Arbeiten mit einer Vollsperrung verbunden. Diese wird sich von der Zufahrt »Bistro Grünental« bis zur Einmündung der K26 nach Widdau erstrecken. Eine Umleitung über die L246 und die L106 über Eicherscheid wird entsprechend ausgewiesen. Die Verbindung zwischen Widdau (K26) und Hammer (K21) sowie die Zufahrt zum Bistro Grünental aus Richtung Imgenbroich (K21) sind während der Bauphase weiterhin möglich.

Regelmäßig durchgeführte Bauwerksprüfungen hatten massive Schäden an der alten Rurbrücke »Grünental« gezeigt. Eine Sanierung kam wegen des schlechten Zustandes nicht mehr in Frage. Stattdessen wurde ein Ersatzneubau empfohlen, der jetzt realisiert wird. Im Zuge der von der StädteRegion Aachen geplanten Maßnahme wird in dem Teilbereich entlang der K21 (Grünentalstraße) sowie über die neue Brücke der Rur-Ufer-Radweg ergänzt. Ebenso sind die Erneuerung der Fahrbahndecke in Teilbereichen der K21 sowie die Anpassung des Einmündungsbereiches zur K26 vorgesehen.

Aus Gründen der Standsicherheit wurde die Brücke bereits im April 2012 einseitig für den Verkehr gesperrt. Die gesamten Baukosten betragen etwa 1,7 Millionen Euro. Die voraussichtliche Bauzeit beträgt nach jetzigem Kenntnisstand rund neun Monate.

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