Eine Kultur des Miteinanders

Jorma Klauss wirbt um Vertrauen und zeigt sich gesprächsbereit

»Ich werde überparteilich und in einem Netzwerk mit Vielen agieren«, verspricht der neue Roetgener Bürgermeister Jorma Klauss. Alleingänge könne sich eine derart kleine Gemeinde gar nicht leisten. »Ich will die Kommunikation untereinander verbessern und stehe Ihnen jederzeit Rede und Antwort.«

Roetgen (Fö). »Diskussionen werden viel intensiver um die Sache geführt, Entscheidungen besser abgewogen«, sieht der neue Verwaltungschef in den wechselnden Mehrheitsverhältnissen des Roetgener Gemeinderates keinen Nachteil. Nicht einmal SPD und CDU haben gemeinsam eine Mehrheit im 30-köpfigen Gremium. Man werde nicht immer Konsens erzielen, das wäre für Roetgen auch völlig untypisch. Klauss: »Den Willen zur Gestaltung fordere ich aber von Ihnen allen ein.« Nur in einem forderte er Einigkeit - wenn es um den Haushalt und dessen Sicherung gehe. Denn dies sei elementär für den Fortbestand der Gemeinde.

Der stellvertretenden Bürgermeisterin Anita Buchsteiner war es vorbehalten, Jorma Klauss zu vereidigen. Eine richtungsweisende Aufgabe, gehört sie doch der nunmehr sechsten Fraktion im Gemeinderat, der »Parteilosen Roetgener Bürger« an. Die PRB hatte sich im Sommer von der CDU abgespalten und eine eigene Fraktion gebildet.

Die geforderte Einigkeit demonstrierten die Mandatsträger bei der Neubesetzung sämtlicher Ausschüsse - dies war durch die neue Fraktion im Rat notwendig geworden.

Der Rat besteht fortan aus folgenden Fraktionen: SPD (8 Sitze), CDU (6), UWG (5), Bündnis´90/Die Grünen (5), PRB (3), FDP (2) und dem fraktionslosen Günter Severain.

Am Donnerstag wurde auch Hürtgenwalds Bürgermeister Axel Buch neuerlich vereidigt - am Dienstag dann Nideggens neuer Verwaltungschef Marco Schmunkamp ins Amt eingeführt.

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