Eine mörderische Zeitreise

Neuer Krimi von Hubert vom Venn

Roetgen. Eine Leiche, die über die Grenze hin und her geschmuggelt wird, gibt Rätsel auf. Ebenso die Mordwaffe, die im Landeskriminalamt unter Verschluss gehalten wurde.

Stoff genug für einen waschechten Eifel-Krimi aus der Feder von Hubert vom Venn. Der Autor hat bisher 26 Romane, Krimis und Kurzgeschichten-Sammlungen über seine Heimat geschrieben. Nun ist der siebte und gleichzeitig letzte Band über den Detektiv Charly Nusselein erschienen und auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt worden: »Ein Schuss verhallt in Ewigkeit«.

Zum Inhalt: Ermittler und Gerichtsmedizin stehen vor einem Rätsel. Der Mann, der einen Tag vorher auf der Grenze zwischen Deutschland und Belgien erschossen wurde, starb eindeutig durch die Kugel  aus einer ›Sauer 38H‹ Armeepistole, die seit Wochen  in der Asservatenkammer des Landeskriminalamtes in Düsseldorf unter Verschluss gehalten wird. Das ergaben ballistische Untersuchungen. Doch damit nicht genug: Auch der Gerichtsmediziner sieht eine kaum lösbare Aufgabe: »Ja, ich habe den Schusskanal genau unter die Lupe genommen. Wenn ich nicht wüsste, dass der Tote erst gestern ermordet wurde, würde ich sagen, es handelt sich um eine Leiche, die nach vielen Jahren gefunden und erst jetzt untersucht werden konnte.« In der SOKO macht plötzlich das Wort ›Zeitreise‹ die Runde…

Drei Monate hat der Journalist und Kabarettist aus Roetgen intensiv an seinem neuesten, 208 Seiten starken Werk gearbeitet. Es ist unter der ISBN: 978-3-89801-422-9 im örtlichen Buchhandel für 10,90 Euro erhältlich.

»Die Bücher von Hubert vom Venn vermitteln ein Heimatgefühl in Krimiversion verpackt«, weiß Claudia Küpper von der Roetgener Buchhandlung Lesezeichen, warum die Eifel-Krimis so begehrt sind. »Die Leser können sich in die Handlung hineinversetzen und spüren die Orte des Geschehens auf«, so Küpper. »Wer die Eifel noch nicht kennt, bekommt einen unterhaltsamen, unverblümten und schönen Blick auf unsere Region.«

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