Regen erschwert die Aufräumarbeiten

Nachbarn, Freunde und Bekannte leisten Hilfe nach Tornado

Roetgen. Auch einen Tag nach dem Tornado, der am Mittwoch über Roetgen fegte, der 40 Häuser zerstörte und fünf Verletzte forderte, bot sich an Tag zwei ein Bild der Bestürzung und Vernichtung.

Auf der Hauptstraße, von der Rotter Gasse bis zur Brandstraße, waren Aufräumarbeiten im Gange. Nachbarn, die verschont geblieben waren, Freunde, Bekannte, sie alle legten kräftig mit Hand an. Aber der Dauerregen: Er machte allen zu schaffen. Und vor den Häusern Container, in die zerstörte Gegenstände und Dachziegeln landeten. Fahrzeuge von Handwerkern (Glaser, Dachdecker), die erste Hilfe leisteten, belebten das Straßenbild. Zahlreiche Roetgener waren zugegen, um sich persönlich ein Bild der angerichteten Schäden des Unwetters zu machen. Die Roetgener Wehr war vor Ort, und Bürgermeister Jorma Klauss ebenfalls. Eine große Welle der Hilfsbereitschaft ist spürbar. Hilfe wird gebraucht, noch für eine lange Zeit, denn es gibt noch viel zu tun.

Die Fotos machen deutlich , wie heftig der Tornado das „Tor zur Eifel“ getroffen und beschädigt hat. Tage, Wochen wird es noch dauern, ehe „Normalität“ eingekehrt ist. Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht genau beziffert werden. Von mehreren Millionen Euro ist aber auszugehen.

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