Ärger um Umleitung

Anwohner munieren gefährliche Situationen in Rollesbroich

Rollesbroich. Der zweite Bauabschnitt der Sanierung der Dürener Straße in Rollesbroich läuft bis Ende des Jahres - und führt entlang der innerörtlichen Umleitung zu Unmut.

Bereits im Vorfeld der Baumaßnahme hatten Anwohner der Steinrötschstraße ihre Bedenken geäußert. Nun berichten sie von vielen Autofahrern, die keineswegs Anlieger sind und doch durch den Ort den kürzesten Weg zwischen Simmerath und Vossenack wählen. Selbst Schwerlastverkehr nutze die enge Seitenstraße.

»Wir fordern hiermit, dass die Nutzung der Nebenstraßen kontrolliert wird, hinsichtlich der Ortsansässigkeit der Verkehrsteilnehmer«, erklären stellvertretend Marion Kemper und Markus Cöln und werben dafür, den Umweg für die Bauzeit zur Sicherheit aller in Kauf zu nehmen. Auch Geschwindigkeitskontrollen müssten durchgeführt werden, um gerade Kinder und andere gefährdete Verkehrsteilnehmer zu schützen.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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