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»Brenzlige Situationen gibt es genug«

Am Gericht. Ortsvorsteher fordern Radwegerschließung zwischen »Am Gericht« und Konzen.

Ganz aktuell hat Verkehrsminister Hendrik Wüst Eckpunkte für ein Gesetz zur Förderung des Radverkehrs vorgestellt. Die Ortsvorsteher Matthias Steffens (Konzen) und Günter Scheidt (Eicherscheid) wollen diese politische Entwicklung nutzen und haben sich auf den »Sattel geschwungen«, um erneut auf den fehlenden Radwegausbau zwischen der Simmerather Kreuzung »Am Gericht« und der Blumgasse in Konzen aufmerksam zu machen, sowie aus Eicherscheid kommend ab der Abzweigung Huppenbroich bis »Am Gericht«. »Brenzlige Situationen gibt es hier genug«, so Matthias Steffens. Auf den besagten Straßen rauschen die Autos mit 100 km/h - oder mehr - an einem vorbei. »Als radfahrender Linksabbieger auf den Hohe Weg beispielsweise setzt man sich einer enormen Gefahr aus«, ergänzt Steffens. Daher fordern die beiden Ortsvorsteher zumindest die Ausweisung und »Überarbeitung« der angrenzenden Wirtschaftswege als Radwege. Günter Scheidt: »Wir brauchen keinen Top-Belag, es geht um die Sicherheit«. Dennoch wäre es natürlich schön, wenn nicht immer »Krücken« gefahren werden müssten.  »Im Rurtal wurde das Radwegenetz bereits gut ausgebaut, in den Höhen leider nicht. Das wollen wir ändern«, so Steffens, der voller Tatendrang ist und bereits einen Antrag auf den Ausbau bei der letzten Ratssitzung eingereicht hat.

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Kommentar von Huppertz Manfred
Das ist genau richtig und erforderlich. Das Problem ist richtig beschrieben. Es muss nicht immer erst Tote geben ehe etwas passiert.
Durch Pedelec werden die Radfahrer immer mehr und älter. Einige fahren sogar ohne Helm.???????
Der Radweg ist dringend erforderlich, auch weil er eine gern benutzte Verbindung zwischen dem Simmerather Radwegenetz und den Monschauer Bereich mit der Ravelroute ist.
Der geforderte Radweg ist mehr als überfällig.