Eifelklinik bekommt eine neue Küche

Betrieb im Krankenhaus geht vorerst weiter - Neubau geplant

Simmerath. Aufatmen in der Eifelklinik: Die Auflagen wurden erfüllt und so hat ein wohlgesonnenes Bauamt der Städteregion Aachen den Weiterbetrieb der Küche im Simmerather Krankenhaus zugesagt.

Im Hintergrund arbeitet Klinikleiter Andreas Grbic eifrig an einem Zukunftskonzept für die Versorgung von Patienten und Bewohnern des Seniorenzentrums »Seliger Gerhard« sowie der dortigen Cafeteria. »Es gibt so genannte Container-Module, die automatisch moderne Brandschutzauflagen erfüllen und EU-Zertifizierungen beinhalten«, möchte Grbic zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Dieses Gebäude soll zügig auf dem Mitarbeiter-Parkplatz direkt neben dem Seniorenzentrum enstehen. »So kann der Seliger Gerhard direkt versorgt werden. Durch das Gebäude wird auch die Eifelklinik bedient - Portionierung und Abwasch nehmen wir aber selbst vor«, erklärt Grbic.

»Es ist uns und der Artemed-Gruppe wichtig, auch künftig für die Qualität der Essensversorgung selbst verantwortlich zu sein - entgegen dem Trend vieler Krankenhäuser, die sich externer Caterer bedienen«, stellt Grbic klar. Organisatorisch werde die neue Küche jedoch Philipp Hünersdorf unterstellt, der das benachbarte Seniorenzentrum leitet.

Bis Sommer würden etwa das St. Michael-Gymnasium oder die Sekundarschule in bewährtem Umfang und Qualität beliefert.

Umfang des Catering noch offen

Wie groß die Küche wird und damit die Frage, wieviel Essen täglich zubereitet werden können, ist hingegen noch offen. »Wir werden unsere eigene Versorgung zu jeder Zeit gewährleisten. In einem zweiten Schritt werden wir schauen, wie groß unser Catering-Angebot - etwa für Schulen und Kindergärten - ausfallen kann«, so der Klinikleiter. Aktuell werden 300 bis 400 Essen für den eigenen Bedarf, jedoch 800 Portionen für Schulen oder Kindergärten gekocht.

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