Kompetent und erfahren am Spielfeldrand

Sandro Bergs will mit A-Lizenz als Trainer durchstarten

Steckenborn. »Mit fachlicher Kompetenz, spielerischer Erfahrung und persönlichem Fingerspitzengefühl will ich das Beste aus einer Mannschaft herausholen.« Sandro Bergs ist Fußball-Trainer mit A-Lizenz.

Er ist ein Bergsteiner Jung, hat viele Jahre die Farben von Germania Burgwart vertreten und erfolgreich in der Landesliga gekickt. Nun will Sandro Bergs vom Spielfeldrand aus den Fußball in der Nordeifel nach vorne bringen.

Dabei hat der 30-Jährige bereits erste Erfolge vorzuweisen. Seine sportliche Jugend und die ersten Jahre als Senior verbrachte Bergs auf dem heimischen Sportplatz in Bergstein. Mit gerade einmal 25 Jahren wurde parallel zur Aktivität auf dem Platz Co-Trainer beim GFC 99 Düren und stieg bereits in seinem ersten Jahr als Coach in die Landesliga auf. Eine Arthrose zwang ihn, die sportliche Laufbahn früh zu beenden. Daraufhin übernahm er den Chefposten beim Dürener Traditionsverein und stieg in die Mittelrheinliga auf. Nach der Fusion zum 1. FC Düren gehörte er dort neun Monate lang dem ersten Trainergespann an. Nach einer Beurlaubung entschied sich Sandro Bergs, die A-Lizenz an der DFB-Akademie in der Sportschule Hennef zu erwerben - mit Erfolg, wie der immer noch junge Trainer seit November stolz verkünden darf.

Kumpel-Typ mit Fachwissen

Privat zog es ihn nach Steckenborn, von wo aus er nun die Fußballszene in der Nordeifel aufmischen möchte. »Zur neuen Saison möchte ich meine erworbenen Kenntnisse und meine Erfahrungen aus vielen Jahren Fußball am Spielfeldrand wieder einbringen«, so Bergs. Dabei sei er ebenso offen für eine ambitionierte Seniorenmannschaft wie für ein Juniorenteam, das es behutsam aufzubauen gelte.

»Ein gutes Verhältnis zu den Spielern, aber auch den Verantwortlichen im Verein und den treuen Zuschauern ist mir sehr wichtig«, unterstreicht Bergs. Er könne mit Kompetenz, aber auch eigenen sportlichen Erfolgen überzeugen, sodass der geringe Altersunterschied zu vielen Spielern eine untergeordnete Rolle spiele. »Fußballer, die in den 1980er Jahren geboren wurden, ticken oft anders als die, die gerade aus der Jugend kommen«, weiß Bergs. Diese zusammen zu bringen und aus jedem Einzelnen das große Potenzial herauzukitzeln, seien Herausforderung und Motivation zugleich.

»Natürlich haben wir viel über moderne Spielsysteme oder der Umgang mit sozialen Medien gelernt. Aber das Gespür für den Einzelnen steht einfach an erster Stelle, wenn man mit einer Mannschaft Erfolg haben will«, versichert Sandro Bergs.

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